--- title: "Wanderung über den Hauptkamm des Grohotiș-Gebirges" url: "https://adz.news/artikel/artikel/wanderung-ueber-den-hauptkamm-des-grohotis-gebirges-30613" subtitle: "Wegbeschreibung in fünf Etappen" date: "2017-04-02" modified: "2018-10-22" category: "Karpatenrundschau" language: "de" site: "Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien" --- # Wanderung über den Hauptkamm des Grohotiș-Gebirges ![](https://adz.news/fileadmin/news_import/S_3--foto-3.jpg) *Sicht auf das Bobu-Mare-Plateau Foto: privat* **III. Etappe** Dorf Trăisteni (757 m) – „Negrașului“-Tal – „piscul Câinelui“ (1.312 m) – „Radila Mică“-Berg – „Radila Mare“-Gipfel (1.490 m) – unter dem Ulița-Gipfel (1.565 m) – unter dem Grohotiș-Gipfel (1.768 M) – „Bobu Mare“-Berg – unter dem „Bobu Mic“-Gipfel (1.752 m) – „Curmătura Mogoșului“ – „Fața lui Gherghel“ – Kurort Cheia (875 m) Markierungen: Trăisteni – „Radila Mare“-Gipfel = blaues Dreieck; „Radila Mare“-Gipfel – unter dem Grohotiș-Gipfel = blaues Band; unter dem Grohotiș-Gipfel – Kurort Cheia = rotes Kreuz. Höhenunterschied: 993 m Dauer: 9 Stunden Aus Kronstadt erreicht man Câmpina mit dem Zug. Am Bahnhof besteigt man den Kleinbus des Transportunternehmens und steigt an der Haltestelle am Boulevard Nicolae Bălcescu aus. Man läuft weiter durch die Straßen „Orizontului“ und „Petrolistului“, bis zum Busbahnhof. Hier besteigt man den Bus in Richtung der Ortschaft Trăisteni und verlässt den Bus in der Ortsmitte, in der Nähe der Brücke über den Fluss Doftana. Man durchläuft nun die Straße parallel zum „Negrașului“-Tal und folgt dann dem sich anschließenden Forstweg. Nach etwa 3 km erreicht man eine Touristenunterkunft, verlässt den Forstweg nach rechts und durchschreitet das Flussbett wo sich der „Urșilor“-Bach und das „Negrașului“-Tal treffen. Der verbreitere Weg führt ziemlich steil durch einen lichten Buchenwald. Man lässt einen Jägerhochstand hinter sich und durchläuft eine Reihe von Waldlichtungen. Weiter oben erreicht man eine von Fichten eingefasste Bergwiese. Der Weg durchläuft die Wiese und steigt betont an. Man erreicht nun eine Nebenanhöhe, wo ein Wald-Grenzstein steht. Ab diesem Punkt verläuft der Weg eben durch eine Reihe von reizvollen Waldlichtungen. Der Pfad führt im Anstieg durch einen Laubwald und man erreicht den Câinelui-Gipfel, auf dem oberen Teil einer Bergwiese. Der Gipfel ist durch eine geodätische Pyramide gekennzeichnet. Der Weg führt nun entlang eines Nebenkammes im Abstieg durch einen Mischwald. In einem mit Fichten bewaldeten Gebiet verlässt man rechts den Nebenkamm und umgeht eine felsige Stelle. Nach kurzer Zeit führt der Weg aufs Neue auf den Kamm und verläuft jetzt fast waagerecht durch einen Buchenwald. Im Weiteren verlässt man den Wald und, nach kurzem Anstieg, erreicht man eine Weide. Der Wanderweg verwandelt sich in einen breiten, künstlich angelegten Weg, welcher die Ortschaft Teșila mit dem Bratocea-Pass verbindet. Hier ändert sich die Richtung des Wanderweges nach Nordosten und führt im Abstieg in einen Sattel. Man lässt eine Einzäunung hinter sich und ändert nun die Richtung der Wanderung nach Südosten. Im Anstieg führt der Weg vorbei an einer ehemaligen Baumschule und man erreicht den „Radila Mică“-Berg, wo der Weg sich nun nach Osten wendet. Auf einem auf gleicher Höhe verbleibenden Weg erreicht man den Gipfel „Radila Mare“. Hier ändert sich die Wegmarkierung in blaues Band. Der Weg verläuft auf dem Kamm und meidet die Anhöhen. In der Nähe des Gipfels Ulița steigt man unterhalb des Gipfels etwas an; danach steigt man ab in ein Gebiet mit vielen Versattelungen. Man gelangt nun in die Nähe des Grohotiș-Gipfels, wo der Weg aufs Neue ansteigt. In einer Krümmung des Weges befindet sich eine Quelle. Der Weg steigt kontinuierlich, meidet aber den Gipfel, der im Westen umgangen wird. Nach links zweigt ein begraster Weg in Richtung des Berges Șețu ab. Der breite künstliche Weg wird beibehalten, befolgt aber ab jetzt die Markierung rotes Kreuz. Bis in den Nordsattel des Grohotiș-Gipfels steigt der Weg leicht an, ändert aber seinen Verlauf und wird etwas unübersichtlich in der stark mit Gras bewachsenen Weidelandschaft. Nach etwa einer halben Stunde gelangt man auf das Plateau des Berges „Bobu Mare“. Hier lassen sich die alten Spuren des ehemaligen Grenzverlaufs zwischen Österreich-Ungarn und dem Königreich Rumänien nachvollziehen. Es folgt ein leichter Abstieg, dieser verläuft bis zu einem temporären See, etwa parallel zu den Spuren der alten Grenze. Man umgeht nun den Gipfel „Bobu Mic“ sowie das Einzugsgebiet des „Stânii“-Tales. Der Abstieg gestaltet sich jetzt etwas betonter und erreicht in der „Curmătura Mogoșului“ einen weiteren temporären See. Vor dem Wanderer erhebt sich jetzt die Anhöhe „Fața lui Gherghel“, auf welcher beeindruckende geologische Schichten zu erkennen sind. Der Pfad wendet sich hier nach Osten, verbleibt aber auf gleicher Höhe. Anfangs ist er etwas schwierig zu verfolgen. Man lässt eine Quelle hinter sich und erreicht bald einen Nebenkamm, den man aber sofort nach links verlässt. Man steigt nun ab in ein kleines Tal, durchläuft einen Buchenwald, lässt eine weitere Quelle hinter sich und steigt schließlich einen breiten Weg auf der rechten Seite der Valea Neagră hinab. Der Weg geht nun in einen Forstweg über, biegt links ab, und führt bald zum südlichen Rand des Kurortes Cheia. Von hier gelangt man mit dem Bus der Linie Cheia – Bukarest / București in die Stadt Ploiești. Dipl.-Ing. Doru-Călin Ciobanu (Kronstadt)