--- title: "86 Kilometer Dorfstraßen" url: "https://adz.news/artikel/artikel/86-kilometer-dorfstrassen" subtitle: "Kreisrat Hermannstadt asphaltiert Zufahrtswege zu Ortschaften" author: "Hannelore Baier" date: "2013-08-21" modified: "2018-10-22" category: "Lokales" language: "de" site: "Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien" --- # 86 Kilometer Dorfstraßen ![](https://adz.news/fileadmin/news_import/dorfstr.jpg) *Zufahrtstraßen zu Dörfern werden im Kreis Hermannstadt asphaltiert und repariert. Foto: Hannelore Baier* **Hermannstadt** - 86 Kilometer Zufahrtstraßen zu 19 Ortschaften will der Kreisrat Hermannstadt/Sibiu bis zum Jahresende reparieren lassen und hat mit diesem Zweck die als Dorfstraßen eingestuften Fahrwege in Verwaltung übernommen. Eine Zwischenbilanz der Arbeiten stellte der Kreisratsvorsitzende Ioan Cindrea auf der Pressekonferenz am Dienstag vor. Seinen Aussagen zu Folge wurden im August rund 25 Kilometer Fahrbahn in sechs Dörfern hergerichtet, darunter die Einfahrten nach Almaschken/Alma von Schmiegen/Șmig sowie Geacăș aus, die über sechs Kilometer zwischen Racovița und Sebeșu de Sus sowie die 3,5 Kilometer zwischen Werd/Vârd und Zied/Veseud. Zurzeit wird an der Straße zwischen Törnen/Păuca und Romanești (am Gebiet der Gemeinde Kleinblasendorf/Blăjel) sowie an der Einfahrt in das zur Gemeinde Alzen/Alțâna gehörende Dorf Ghijasa de Sus gearbeitet. Für den September sind Asphaltierungen an insgesamt rund 19 Kilometern zurzeit geschotterter oder partiell asphaltierter Fahrbahn vorgesehen, und zwar der Weg nach Poiana Dobârca (das zu Reußmarkt/Miercurea Sibiului gehört), die 7,8 Kilometer zwischen Marktschelken/Șeica Mare und Kleinschelken/Șeica Mică und die Straße von Bonnesdorf/Boian bis zur Grenze zum Kreis Alba. Vorbereitet werden die Ausschreibungen für das Herrichten weiterer drei Straßen, an denen noch heuer mit den Arbeiten begonnen werden soll. Das Asphaltieren dieser Straßen sichert eine bessere Zufahrt zu diesen Ortschaften und verkürzt mancherorts die Verbindung zwischen zwei Orten um viele Kilometer, da keine Umwege mehr gefahren werden müssen. Dadurch will man die Entwicklung der Gegend fördern, sagte Cindrea.