Bukarest (ADZ) – Als Chef der zuständigen Kreisverwaltung und später als Entwicklungsminister soll der designierte Premierminister Adrian Veștea angeblich ein Projekt zur Anbindung des Truppenübungsplatzes Großschenk/Cincu ausgebremst haben. Das behauptet General a.D. Dorin Toma, der frühere Kommandeur der multinationalen NATO-Division Südost. Bei dem Projekt ging es um den Bau einer neuen Brücke über den Alt bei Voila. Laut Toma verzögerte sich das Projekt über mehr als vier Jahre. In dieser Zeit hätten NATO-Konvois lange Umwege nehmen müssen. Dies habe zusätzliche Kosten verursacht, Transporte verzögert und lokale Straßen belastet, die nicht für schwere Militärfahrzeuge ausgelegt seien.
Veștea bestreitet die Vorwürfe. Gegenüber Digi24 erklärte er, das Projekt habe mit erheblichen Umsetzungs- und Sicherheitsproblemen zu kämpfen gehabt. Nach dem Abriss der alten Brücke seien technische Schwierigkeiten aufgetreten, die zunächst behoben werden mussten. Die Brücke sei inzwischen fertiggestellt.




