Kinder-Impfquoten sinken in Rumänien

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Rom (dpa/ADZ) – Nach jahrzehntelangen Verbesserungen zeigten die Impfquoten bei Kinderimpfungen einer Studie zufolge in vielen EU-Ländern zuletzt überwiegend stagnierende oder rückläufige Trends – so auch insbesondere in Rumänien.

Die Studie war nicht darauf ausgelegt, die Ursachen zu klären. Vielfach begann der Rückgang jedoch während der Corona-Pandemie und in der Zeit danach. 

Berücksichtigt wurden die sieben routinemäßige Impfungen europäischer Kinderimpfprogramme: die dritte Dosis gegen Diphtherie, Tetanus und Pertussis (DTP-3), Hepatitis B (HEPB-3), Haemophilus influenzae Typ b (HIB-3), Pneumokokken (PCV-3) und Polio (POL-3) sowie die erste Dosis gegen Masern (MCV-1) und Röteln (RCV-1).  In sechs Ländern – Bulgarien, Zypern, Irland, Niederlande, Schweden und eben Rumänien – waren alle sieben Impfungen rückläufig. Rumänien verzeichnete bei allen sieben Indikatoren eine Durchimpfungsrate von unter 80 Prozent. Der medizinische Zielwert wäre 95 Prozent.