Bukarest - Am vergangenen Freitag wurden im Cinema Studio die deutschen Filmtage in Bukarest mit Tom Tykwers „Drei“ eröffnet. Wie die Leiterin des Goethe-Instituts, Beate Köhler, in der Eröffnungsrede erklärte, gibt es dieses Jahr kein allgemeines Motto. Vielmehr hat man sich darauf konzentriert, „neue, interessante Produktionen und Newcomer“ zu präsentieren. Die Auswahl traf dabei der Filmkritiker Mihai Chirilov. Statt eines allgemeinen Mottos sind die einzelnen Tage mit Themen versehen worden. Die heutigen Filme stehen unter dem Slogan „Der Feind neben dir“, morgen heißt es „Das Leben geht (nicht) weiter“ und am Donnerstag wird das Festival unter dem Motto „Die Macht des Geldes“ beendet.
Neben dem Eröffnungsfilm „Drei“, der morgen um 20 Uhr nochmal gezeigt wird, sind vor allem die restaurierte Version von Rainer Werner Fassbinders „Ich will doch nur, dass ihr mich liebt“ am Freitag um 20 Uhr und Feo Aladags „Die Fremde“, heute Abend um 20 Uhr, Highlights.
„Drei“ ist Tom Tykwers erster deutscher Film nach zehn Jahren, in denen er in Hollywood gearbeitet hat, und behandelt die Dreiecksbeziehung eines Paares Mitte 40, von dem beide Partner jeweils eine Beziehung mit dem gleichen Mann eingehen.
In „Ich will doch nur, dass ihr mich liebt“ wird die Geschichte eines Gefängnisinsassen erzählt, der in seinem Leben scheitert, weil er auf der Suche nach Liebe jeden Preis zu zahlen bereit war.
