Marmaroschsiget – Die Stadt Marmaroschsiget/Sighetu Marmației investiert in ein umfassendes neues Videoüberwachungssystem zur Steuerung des Verkehrs und zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit. Der Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung das technische Projekt sowie die wirtschaftlichen Kennzahlen für die Maßnahme offiziell genehmigt.
Das Vorhaben trägt den Titel „Errichtung eines Videoüberwachungssystems für das Verkehrsmanagement der Stadt Marmaroschsiget“ und wird sowohl durch europäische Fördermittel aus dem PNRR als auch aus dem lokalen Haushalt finanziert. Das Gesamtvolumen der Investition liegt bei rund 1.033.866 Lei.
Im Zentrum des Projekts steht die Installation von insgesamt 37 Überwachungskameras, die künftig zentrale Verkehrsachsen, öffentliche Plätze sowie stark frequentierte Bereiche abdecken sollen. Geplant sind unter anderem: acht schwenk- und zoombare PTZ-Kameras, die an besonders wichtigen Verkehrsknotenpunkten installiert werden, 28 feste Bullet-Kameras zur gezielten Überwachung von Straßen, Kreuzungen, Fußgängerzonen, Parks und Plätzen und eine Multisensor-Kamera mit hoher Auflösung für eine besonders breite Flächenabdeckung im Bereich der Vasile-Alecsandri-Straße.
Zu den konkreten Standorten zählen unter anderem der Bereich DN 18 im Stadtteil Făget, der Kreisverkehr bei der Feuerwehr, der CIL-Kreisverkehr, der Bereich DN 19 nahe Jysk sowie zentrale öffentliche Plätze wie der 1.-Dezember-Platz, die Umgebung des Rathauses und der Freiheitsplatz.
Das System wird durch eine zentrale Infrastruktur ergänzt, die eine kontinuierliche Überwachung und Speicherung der Videodaten ermöglicht. Vorgesehen sind unter anderem ein Videospeicher mit 128 Terabyte Kapazität, eine Videowand mit 43-Zoll-Monitoren sowie spezialisierte Software für Verwaltung und Analyse der Aufnahmen.
Ebenfalls Teil des Projekts ist eine Lizenz für Gesichtserkennung auf einem Kanal sowie moderne Kommunikations- und Netzwerktechnik, darunter Glasfaserverbindungen und Datenübertragungssysteme.
Die Umsetzung des Projekts soll bis zum 15. Juli abgeschlossen sein. Mit der neuen Infrastruktur setzt die Stadt auf eine deutliche Digitalisierung des städtischen Verkehrsmanagements und eine engmaschigere Überwachung öffentlicher Räume.




