Bukarest – Noch bis zum 4. Dezember 2017 haben die Bukarester die Gelegenheit, die vom Deutschen Kulturforum östliches Europa aus Potsdam zusammengestellte Ausstellung über die Reformation im 16. Jahrhundert in Osteuropa und Siebenbürgen zu besichtigen. Das Event wurde vom Rumänisch-Deutschen Forum für bilaterale Zusammenarbeit und dem Deutschen Kulturforum für Osteuropa an der Nationalbibliothek Rumäniens in Bukarest organisiert. Die Schau besteht aus 20 informativen Tafeln, die die Entwicklung und die Auswirkungen der protestantischen Bewegung in Osteuropa sowie in Siebenbürgen illustrieren.
Im Rahmen der Ausstellung haben die Veranstalter am 28. November, ab 15 Uhr, eine Debatte zu Martin Luthers Reformation geplant, an der Persönlichkeiten wie Dr. Johann Schneider, Regionalbischof in Halle-Wittenberg, Gabriel Horațiu Decuble, Direktor der Germanistikabteilung der Universität Bukarest, Daniel Zikeli, Bischofsvikar der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien, und Thomas Șindilariu, Archivar der Schwarzen Kirche in Kronstadt/Brașov, teilnehmen. Moderator ist Radu Preda, Theologe und Leiter des Instituts für die Untersuchung der Verbrechen des Kommunismus und das Gedenken an das Rumänische Exil.
Die Wanderausstellung wurde bisher in verschiedenen Teilen Deutschlands wie Berlin, München, Potsdam, Ulm, aber auch in Polen, Ungarn und Belgien gezeigt. In Rumänien war sie in Hermannstadt/Sibiu, Kronstadt, Deva, Fogarasch, Klausenburg/Cluj, Bistritz, Kleinschenk/Cincșor, Deutsch-Weißkirch/Viscri, Zeiden/Codlea, Reschitza, Deutsch-Kreuz/Criș und Schäßburg/Sighișoara zu sehen.
