Call for Papers für internationale Franz Hodjak-Tagung

Klausenburg – Unter dem Titel „Franz Hodjak: Ein wandernder Chronist“ findet vom 14. bis 15. Mai 2027 eine internationale Tagung in Klausenburg/Cluj statt. In deren Mittelpunkt steht das literarische Schaffen von Franz Hodjak (1944–2025), das einen bedeutenden Bezugspunkt darstellt, der weit über die deutschsprachigen Literaturen in und aus Rumänien hinausreicht.

Sein Werk erstreckt sich über fünf Jahrzehnte: Es reflektiert sowohl die Erfahrung von Diktatur und die damit verbundenen Zwänge der Zensur als auch die Problematik der Emigration sowie die damit einhergehende Erfahrung von Heimatlosigkeit(en). Ziel der Tagung soll sein, das vielschichtige Werk des Autors neu einzuordnen und es damit erstmals in seiner Gesamtheit im transnationalen Kontext und mittels eines kulturgeschichtlichen Ansatzes zu betrachten.

Erwünscht sind Beiträge, die das Hodjaksche Werk aus literatur-, sprach- oder kulturwissenschaftlicher Perspektive beleuchten. Interessierte können ihr Abstract von maximal 300 Wörtern für einen 20-minütigen Vortrag sowie eine kurze bio-bibliographische Notiz bis zum 1. Oktober 2026 an hodjaktagung2027@gmail.com senden. Über die Annahme der Beiträge wird bis zum 30. November 2026 entschieden.

Die Publikation der wissenschaftlichen Tagungsbeiträge in einem Sammelband ist vorgesehen. Eine begrenzte Übernahme von Reise- und Übernachtungskosten für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler ist geplant. Alle Details zur Tagung sind einsehbar unter ikgs.de.

Organisiert wird die Veranstaltung vom Department für Germanistik der Babeș-Bolyai-Universität Cluj-Napoca/Kolozsvár/Klausenburg, dem Demokratischen Forum der Deutschen in Klausenburg, dem Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München, dem Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde e.V. Heidelberg und Hermannstadt sowie dem Institut für Romanistik, Lehrstuhl für rumänische Philologie, Eötvös-Loránd-Universität Budapest.