Zur Mittagsstunde des 1. Tages vom Juli fand im Deutschen Jugend-, Dokumentations- und Kulturzentrum, in der Deutschen „Alexander Tietz“-Bibliothek in Reschitza die Begegnung mit einer Delegation des Bundes der Vertriebenen / BdV – Land Bayern und des Kulturwerks Banater Schwaben e.V. Bayern, bestehend aus Dr. h.c. Christian Knauer MdL a.D. (BdV-Landesvorsitzender in Bayern), Susanna Marb (Assistentin BdV – Landesverband Bayern), Bernhard Fackelmann (Vorsitzender des Kulturwerks Banater Schwaben e.V. Bayern), Dr. Michael Nusser (Referent beim Kulturwerk Banater Schwaben e.V. Bayern) und Michaela Weiler (Assistentin beim Kulturwerk Banater Schwaben e.V. Bayern), statt.
In den Gesprächen mit dem DFBB-Vorsitzenden Erwin Josef Țigla und seines Stellvertreters Dr. Ing. Christian Paul Chioncel zeigten sich die Gäste aus Bayern interessiert an der Geschichte des Banater Berglands und ihrer Ansiedlung mit Deutschen aus der damaligen gesamten Habsburger-Monarchie, an der Geschichte im Laufe des XVIII. und XIX. Jahrhunderts und nicht zuletzt an der Situation der Banater Berglanddeutschen im gesamten XX. Jahrhundert mit all ihren Facetten unter den verschiedenen Diktaturen der Geschichte, die diese 100 Jahre prägten.
Pünktlich zur Mittagsstunde folgte für die Gäste ein kurzes Kulturprogramm mit der Teilnahme folgender Kulturgruppen aus Reschitza: die Vokal- und Instrumentalgruppe „Resicza“ (Koordination: Iuliu Fazakas) und die „Enzian“-Volkstanzgruppe – Jugendliche und Erwachsene (Koordination: Marianne und Nelu Florea), mit positiven Eindrücken bei den Gästen hinterlassend.
Dieser Besuch war auch dem Reschitzaer Jubiläum 255 Jahre Industriegeschichte gewidmet, denn am 3. Juli 1771 wurden die beiden ersten Hochöfen „Josephus“ und „Franziskus“ angeblasen, die Geburtsstunde der hiesigen Industrie.






