Sathmar – Mit einer stimmungsvollen Gemeinschaftsaktion wurde in Sathmar/Satu Mare der Internationale Tag des Strickens und Häkelns gefeiert. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Umwelt- und Humanitätsverein „Baum des Lebens“ in Partnerschaft mit dem Rotary Club Cetate Sathmar.
Im Hof des Hauses der Beständigkeit kamen zahlreiche Teilnehmer zusammen, um gemeinsam wiederverwendbare Einkaufstaschen zu häkeln. Großmütter, Mütter und junge Menschen beteiligten sich gleichermaßen an der Initiative, die traditionelles Handwerk mit umweltbewusstem Denken verband.
Die Teilnehmer fertigten die Taschen aus übrig gebliebenen Garnresten an, um dadurch ein Zeichen gegen den übermäßigen Gebrauch von Plastiktüten zu setzen. Ziel der Aktion war es, auf nachhaltige Alternativen aufmerksam zu machen und das Umweltbewusstsein in der Bevölkerung zu stärken.
Zur Eröffnung der Veranstaltung sprach Erzsébet Békéssy, Vorsitzende des Vereins, über die Folgen der unsachgemäßen Entsorgung von Plastikmüll. Sie warnte insbesondere vor der zunehmenden Verschmutzung der Meere und Ozeane, die zahlreiche Tierarten bedrohe. Gleichzeitig betonte sie, wie wichtig es sei, den Verbrauch von Plastiktüten zu reduzieren und umweltfreundliche Lösungen im Alltag zu fördern.
Auch Anita Lenghel, Vorsitzende des Rotary Clubs Sathmar, zeigte sich erfreut über die Beteiligung des Clubs an der Initiative. Solche Veranstaltungen würden nicht nur die Nachhaltigkeit unterstützen, sondern auch die Gemeinschaft stärken und Menschen zusammenbringen.
Unterstützt wurden die Teilnehmer von der Häkelexpertin Gabriela Lobonț, die beim Anfertigen der Taschen half. Zum Abschluss präsentierte sie eine besondere Ausstellung mit Taschen und Handtaschen, die aus recycelten Textilabfällen hergestellt wurden.
Nach Angaben der Organisatoren sollen die entstandenen Einkaufstaschen in den kommenden Wochen kostenlos auf den lokalen Märkten verteilt werden. Gleichzeitig möchten die Freiwilligen die Bevölkerung über die schädlichen Auswirkungen von Plastikmüll informieren.
Auch die Förderung eines gesunden Lebensstils kam bei der Veranstaltung nicht zu kurz. Unter Anleitung der Fitnesstrainerin Ilona Illyés konnten die Teilnehmer an einer kurzen Bewegungspause teilnehmen, um die negativen Folgen langen Sitzens auszugleichen.
Den Abschluss bildete ein gemütliches Beisammensein bei hausgemachtem Gebäck von Terézia Simon. Die Organisatoren zeigten sich überzeugt, dass die große Resonanz erneut bewiesen habe: Umweltschutz und Gemeinschaftssinn gehen Hand in Hand – und schon kleine alltägliche Maßnahmen können einen wichtigen Beitrag zum Schutz unseres Planeten leisten.






