Grenzübergang Hatzfeld wird modernisiert

Hatzfeld (ADZ) – Der Grenzübergang zwischen Hatzfeld/Jimbolia und dem serbischen Srpska Crnja soll umfassend modernisiert werden. Für die Arbeiten ist nach Angaben aus dem laufenden Vergabeverfahren eine Investition von rund 4,3 Millionen Lei vorgesehen. Im Mittelpunkt steht die energetische Sanierung der Anlage.

Vorgesehen sind Arbeiten am Verwaltungsgebäude sowie an den beiden Überdachungen des Grenzübergangs. Erneuert werden sollen unter anderem die Gebäudehülle, die Sanitär-, Heizungs- und Elektroinstallationen sowie die Innen- und Außenoberflächen. Ziel ist es vor allem, den Energieverbrauch zu senken und die Arbeits- und Abfertigungsbedingungen zu verbessern. Das Verfahren zur Auswahl des Bauunternehmens wurde über das öffentliche elektronische Beschaffungssystem SEAP eingeleitet.

Die Investition ist Teil des grenzüberschreitenden Projekts „SMART BORDERS – Grüne und intelligente rumänisch-serbische Grenz-übergänge“. Das Vorhaben wird über das EU-Programm Interreg IPA Rumänien–Serbien finanziert. Auf rumänischer Seite sollen sowohl der Grenzübergang Hatzfeld als auch jener in Morawitza/Moravița energetisch saniert werden. Projektpartner sind das Temeswarer Territorialinspektorat der Grenzpolizei als federführender Partner, die Vermögensdirektion der Republik Serbien und die Polytechnische Universität Temeswar.

Das Gesamtprojekt hat einen Wert von knapp 3,914 Millionen Euro. Davon übernimmt die Europäische Union 85 Prozent, rund 3,327 Millionen Euro. Die Laufzeit reicht von April 2026 bis April 2028. Neben den beiden rumänischen Grenzübergängen werden auch sieben Grenzstationen auf serbischer Seite modernisiert. Die Polytechnische Universität Temeswar entwickelt zudem ein mobiles Labor für Messungen und technische Analysen zur Energieeffizienz öffentlicher Infrastruktur.