„Lob der Kindheit“ in Reschitza und im serbischen Banat

Innerhalb der XIX. Auflage der Veranstaltungsreihe „Lob der Kindheit“ wurde die Initiative aus dem Jahr 2021 erneut in Angriff genommen, ein grenzüberschreitendes Projekt mit Beteiligten aus dem rumänischen und aus dem serbischen Banat zu organisieren, dies unter dem symbolischen Motto „Mein geliebtes Banat“. Aus dem Banater Bergland nahmen Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren aus Reschitza, aus drei Schuleinheiten teil, sowie aus Steierdorf – Anina und Neu-Moldowa, während aus dem serbischen Banat aus folgenden Orten Kinder im selben Alter teilnahmen: Cuvin = Kovin (2 Schuleinheiten), Sân-Mihai = Lokve, Satu Nou = Banatsko Novo Selo, Uzdin, Coștei = Kuštilj, Voivodin˛ = Vojvodinci, Werschetz = Vršac und Deliblata. Aus dem serbischen Banat nahmen Kinder aus der Reihe der rumänischen Minderheit teil. Insgesamt eingesandt wurden in diesem Jahr 109 Arbeiten aus Rumänien und Serbien.

Die Verleihung der Preise für die Teilnehmer aus Reschitza fand am 15. Juni im Deutschen „Alexander Tietz“-Zentrum Reschitza im festlichen Rahmen innerhalb des Programms zum Tag des Banater Berglands (15. Juni) statt – mit einem rahmenden Kulturprogramm, dargeboten von Schülern des „Sabin Păuța“-Kunstlyzeums, während sie für die Teilnehmer aus dem serbischen Banat am 27. Mai, im „Centar Milenijum“ Werschetz stattfand. Zahlreiche Kinder aus mehreren beteiligten Ortschaften nahmen in Serbien daran teil. Nicht zuletzt sei hier die Anwesenheit von Offizialen, wie auch zahlreicher Schulleiter zu unterstreichen, erwähnenswert sei besonders auch die des Vertreters des Generalkonsulats Rumäniens in Werschetz. Das dargebotene Kulturprogramm, zugleich auch als Feier der Kinderschrift in rumänischer Sprache „Bucuria copiilor“ anlässlich des 80. Geburtstags gedacht, wurde mit zahlreichem Applaus belohnt.

Die Projektpartner 2026 von „Lob der Kindheit“ waren neben dem Demokratischen Forum der Banater Berglanddeutschen und dem Kultur- und Erwachsenenbildungsverein „Deutsche Vortragsreihe Reschitza“ von rumänischer Seite noch die „Paul Iorgovici“-Kreisbibliothek Karasch-Severin, während von serbischer Seite das Pressehaus und der Verlag „Libertatea“ aus Pantschowa/Pancevo dabei waren.

Wieder einmal hat es sich erwiesen, dass man grenzüberschreitend als Minderheit sehr positiv zusammenarbeiten kann, in diesem Falle die rumänische Minderheit in Serbien und die Banater Berglanddeutschen in Rumänien. Der allgemeine Wunsch war, auch weiterhin in vielfältiger Weise zusammenzuarbeiten, zugunsten der beiden Minderheiten.