Museen und Sammlungen auf dem Land

Das Weinbau- und Weinmuseum in Ghioroc Foto: Touristeninformationszentrum Arad

Arad – Am Samstag, dem 29. August, findet die vierte Ausgabe der „Noaptea Muzeelor la Sate“, der Museumsnacht auf dem Land, statt. Auch im Kreis Arad beteiligen sich mehrere Museen, Gedenkhäuser und private Sammlungen. Nach Angaben der offiziellen Veranstaltungsplattform öffnen dort in diesem Jahr sieben Einrichtungen in sechs Ortschaften ihre Türen. Der Eintritt ist frei.

Mit dabei ist das Weinbaumuseum in Ghioroc, das zwischen 17 und 21 Uhr geöffnet ist. Es dokumentiert mit Werkzeugen, Fotografien und historischen Unterlagen die lange Weinbautradition des Gebietes Miniș-Măderat. Um 17, 18 und 19 Uhr werden Führungen angeboten. Ebenfalls von 17 bis 21 Uhr kann in Săvârșin das Gedenkhaus mit der Kunstsammlung „Eugen Popa und Eugenia Hagiu“ besucht werden.

Zu sehen sind unter anderem das ehemalige Atelier des Künstlers und Gemälde aus der Zeit von 1940 bis 1980.

In Covăsânț beteiligt sich das Dorfmuseum von 18 Uhr bis Mitternacht mit Führungen, einer foto-ethnografischen Ausstellung, Folklore, Kinderwerkstätten sowie Vorführungen traditioneller Handwerkstechniken. Auch das Gedenkhaus Ioan T. Florea bietet von 18 bis 23 Uhr Einblicke in seine Sammlung sowie musikalische Hörbeispiele.

Eine weitere Station ist der Botanische Pavel-Covaci-Universitätsgarten in Matscha/Macea. Die 21,5 Hektar große Anlage der Vasile-Goldiș-Universität beherbergt mehr als 3800 Pflanzentaxa und ist am 29. August von 17 bis 21 Uhr zugänglich. In Zimandcuz können Besucher zwischen 18 und 22 Uhr die Sammlung „Gospodărie în Armonie“ mit Volkstrachten und alten Haushaltsgegenständen kennenlernen. Geplant sind dort außerdem ein Film über die Verarbeitung von Wolle sowie Werkstätten zum Filzen und Weben.

Die „Museumsnacht auf dem Land“ wurde als Ergänzung zur klassischen Museumsnacht ins Leben gerufen und richtet den Blick gezielt auf kleinere Sammlungen, Dorfmuseen, Handwerksstätten und lokale Initiativen.