Großwardein – Mit der Ausstellung „Erzählungen des Lichts – Eine Reise zwischen Materie, Licht und Erinnerung“ präsentiert das Museum des Kreischgebietes in Großwardein/Oradea ab dem 23. Juli die neuesten Arbeiten der Künstlerin Cristina Fazecaș. Die Vernissage beginnt um 14 Uhr und ist Teil der Veranstaltungsreihe „Typografie der Ideen | #hailamuzeu“, die bereits zum vierten Mal stattfindet.
Die Ausstellung knüpft an Fazecaș‘ früheres Projekt „Jahreszeiten: Der Tanz der Formen, Licht und Farbe in Harmonie“ an und widmet sich der Frage, wie Licht unsere Wahrnehmung, Erinnerungen und Emotionen beeinflusst. Im Mittelpunkt stehen Werke, die nicht nur betrachtet, sondern auch erlebt werden wollen: Stimmungsvolle Leuchten, dekorative Objekte und Lichtinstallationen verbinden Kunst, Handwerk und Poesie zu einer sinnlichen Gesamtkomposition.
Inspiriert vom visionären Schaffen des Architekten Antoni Gaudí hat Cristina Fazecaș eine unverwechselbare Bildsprache entwickelt. Organische Formen und von der Natur angeregte Strukturen prägen ihre Arbeiten, die mit unterschiedlichen Techniken wie Häkeln, Pappmaché, Aquarellmalerei, Stickerei und weiteren Mischtechniken entstehen. So verwandelt sie Licht in ein künstlerisches Ausdrucksmittel, das Geschichten erzählt und den Ausstellungsraum in eine atmosphärische Erlebniswelt verwandelt.
Kurator Cornel Abrudan beschreibt die Schau als eine poetische Reise zwischen Materie, Licht und Erinnerung, auf der jedes Objekt Emotionen und Bedeutungen transportiert. Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, die Wechselwirkung von Licht, Form und persönlicher Wahrnehmung auf individuelle Weise zu entdecken.
Zur Eröffnung sprechen Museumsdirektor Prof. Dr. Gabriel Moisa, Kurator Cornel Abrudan sowie die Künstlerin Cristina Fazecaș. Die Ausstellung ist anschließend bis 23. August im Museum des Kreischgebietes zu sehen.




