Reschitza – Etwa auf knapp die Hälfte geschrumpft – 6312,09 Hektar, gegenüber vorher 13.684,52 Hektar, laut letztem veröffentlichten Lagebericht vom 30. Juni 2025 – ist nach der neuesten Zusammenlegung der Forstbesitz des frisch gegründeten Ocolul silvic „Banatul Montan“ RA (Forstamtsbezirk OS „Banater Bergland“, Autonomer Regiebetrieb). Er steht immer noch unter der Leitung von Reschitza (die Stadt ist im OS „Banater Bergland“ mit 1106,90 Hektar Wäldern vertreten) und besteht aus einer Art Streubesitz, eine Folge der starken Streuung der assoziierten Kommunen über fast das gesamte Banater Bergland.
Mitglieder sind jetzt, neben Reschitza, das auch die gesamten bürokratischen und juristischen Vorbereitungen des Neustarts übernommen hat, die Gemeinden Slatina Timiș (mit 1127,13 Hektar Wäldern an den Nordhängen des Bergstocks des Semenik), Kraschowa im Banater Karstgebiet (mit 969,10 Hektar Wald, hauptsächlich in einem geschützten Areal entlang des Karasch-Flusses), Dognatschka/Dognecea (mit 741,70 Hektar im ältesten Bergbaugebiet des Banater Berglands), dann die Hügellandgemeinden Forotic (mit 658,10 Hektar Forst), Goruia (563,50 Hektar Wald), Fârliug (453 Hektar Forst), Ramna (323,26 Hektar) sowie Roman-Tschiklowa in der Nähe von Orawitza mit 369,30 Hektar Forst.
Ende August hat der Stadtrat Reschitza sämtliche Neu-Gründungsdokumente validiert, beginnend mit dem Assoziierungsbeschluss und –vertrag sowie dem neuen Reglement, der neuen Satzung. Demnach hat der neue Forstamtsbezirk „Banater Bergland“ auf die Teilnahme von 10 Kommunen verzichtet (im Klartext: wegen verschiedener Übertretungen der Satzung – vor allem dem Kneifen vor der Zahlung des Mitgliedsbeitrags – wurden sie aus dem Verbund ausgeschlossen): Brebu, Brebu Nou/Weidenthal, Cornea, Iablanița, Lăpușnicu Mare, Naidăș, Sasca Montană/Deutsch-Saska, Socol, Târnova, Ticvaniu Mare. Auch auf weitere 7368,02 Hektar Forst der Kommunen Domașnea, Fârliug, Lupak, Neumoldowa, Pojejena, Ramna und Șopotu Nou, die vom OS Banater Bergland per Forstpflege-Dienstleistungs-Vertrag gepflegt und bewacht wurden, hat der neue Verein verzichtet, genauso auf 1592,868 Hektar aus dem Besitz von Kirchen oder Privatpersonen.
Den ersten Anlauf zur Gründung eines Forstamtsbezirks, der die Waldbesitze von Kommunen des Bana-ter Berglands zusammenfassen und kostengünstiger gestalten sollte (als es durch den Nationalen Autonomen Regiebetrieb Romsilva passiert, rund um dessen „Dienstleistungen“ es dauernd Klagen gibt) gab es 2018 – auch damals schon auf Ini-tiative aus Reschitza. Dysfunktionalitäten gab es schon zu Beginn – meist in Hinsicht auf pünktliche Beitragszahlungen, denn es gab eine ganze Reihe von Gemeinden, die sich verhielten, als wären sie keine Vertrags-Verpflichtungen eingegangen. Lăpușnicu Mare oder Iablanița beispielsweise hatten sechs Jahre lang keinen einzigen Cent zum Funktionieren beigetragen. Mit ihnen und weiteren Kommunen laufen langwierige Gerichtsverfahren – ganz nach dem Usus der rumänischen Justiz, Verfahren auf die lange Bank zu schieben. Es geht um Millionen Lei, die ausstehen. Einge der Prozesse sind bereits vor dem Hohen Justiz- und Kassationshof anhängig.
Im Mai dieses Jahres, als Reschitza den entscheidenden Schritt zur Neugründung initiierte und allein die Hauptverantwortung für den Forstamtsbezirk RA „Banater Bergland“ übernahm, hatte der OS Schulden von 1,2 Millionen Lei gegenüber seinen Angestellten, aber auch Einnahmeausstände – hauptsächlich aus Beitragszahlungen – von 1,8 Millionen Lei. Ab nun soll sich der neue Forstamtsbezirk auf seine Hauptaufgabe konzentrieren. Als „Forstwirtschaft und weitere forstwirtschaftliche Aktivitäten“ ist diese in der Gründungsakte definiert, neben vier „Nebenaktivitäten“: Forsternte – Wald fällen und Holz verkaufen, Sammeln von „holzfreien Nebenprodukten“ des Waldes aus der spontanen Flora, Service-Dienstleistungen im forstwirtschaftlichen Bereich sowie Jagd- und verwandte Freizeitaktivitäten. Der Reschitzaer Stadtrat erhöhte das Gesellschafts-Grundkapital des OS Banater Bergland auf der Augusttagung auf 400.000 Lei, eine Summe, die der Stadtrat per Sofortbeschluss zur Verfügung stellte.
