Parkplatz-Projekt beim Zentralpark löst Unzufriedenheit aus

Kronstadt – Die Kronstädter Stadtverwaltung hat am Montag, dem 31. August, den Plan zur Neugestaltung der Straßen in der Innenstadt vorgestellt, der umgesetzt werden soll, sobald die Tiefgarage am Zentralpark fertiggestellt ist – ein Projekt, für das der Stadtrat in seiner Sitzung am Freitag, dem 28. August, die Machbarkeitsstudie und die Ausschreibungsunterlagen für die Vergabe der Bau- und Verwaltungsarbeiten genehmigt hat. Bürgermeister George Scripcaru erklärte: „Mit der Fertigstellung der Tiefgarage können wir die oberirdischen Parkplätze auf dem Rudolfsring/Bd. Eroilor beseitigen und den Zentralpark erweitern. Außerdem können die Parkplätze im Bereich des Kinos „Astra“ und der Kreisbibliothek entfernt und die entsprechenden Flächen in Fußgängerzonen umgewandelt werden. Das Gleiche planen wir für die Parkplätze bei der Postwiese/Livada Poștei, zwischen der Post und dem Zentralpark, zwischen Post und Rathaus sowie für die oberirdischen Parkplätze im Bereich des Unirea-Kollegs, der Präfektur und Modarom. Auf diese Weise profitieren wir in mehrfacher Hinsicht: Wir verringern die Umweltbelastung, sorgen für einen flüssigeren Verkehr, schaffen deutlich großzügigere Fußgängerbereiche und bieten gleichzeitig eine Lösung für diejenigen, die mit dem Auto in die Innenstadt fahren müssen“, erklärte Bürgermeister George Scripcaru. Während Vertreter der Stadtverwaltung behaupten, dass die neue Infrastruktur zur Entlastung des Straßenverkehrs beitragen und den Mangel an Parkplätzen in der Innenstadt beheben werde, stößt die Initiative bei den Bürgern auf starken Widerstand. Mehrere Kronstädter Bürgerinitiativen, darunter auch die Bewegung „Schutzschild für Grünflächen“, warnen davor, dass ein solches Projekt eine geschützte und für die Stadt symbolträchtige Grünfläche für Jahre in eine riesige Baustelle verwandeln würde.