Schuljahresbeginn mit 14 Schulen weniger

Das Banater Bergland hat seit dem 1. September noch 115 Schulen mit eigenem Rechtstatus

Reschitza – 47 dieser Schulen mit eigenem Rechtsstatus befinden sich in den acht Städten des Banater Berglands – Reschitza, Karansebesch, Bokschan, Orawitza, Anina, Neumoldowa/Moldova Nouă, Herkulesbad/Băile Herculane und Ferdinandsberg/Oțelu Roșu – und 68 in den Gemeinde(zentren) des ländlichen Raums. Zu diesen „Zentralschulen mit Rechtsstatus“ kommen noch 269 „dazugehörige Strukturen“ (kleinere Schulen, ohne eigenen Rechtsstatus, die von der „Zentralschule“ aus verwaltet werden), von denen sich 77 im ländlichen Raum befinden.

Schulinspektor Ioan Moatăr (bereits ein Urgestein der Schulamtsleitung, der Zeiten und Parteien überdauert hat), der den Bericht zum Schuljahresbeginn auf der Tagung des Präfekturkollegiums vom Ende vergangener Woche dargelegt hat, unterstrich: „Das Netzwerk der Schulen des Banater Berglands umfasst weiterhin alle Stufen, vom Vor-Vorschul-, dem Vorschul-, Grundschul-, Gymnasial- zum Lyzeal- und Post-Lyzeal-Unterricht. Dazu kommen noch Sonderunterricht („Spezialschulen“) und außerschulischer Unterricht (im Palais der Kinder, im Kreiszentrum für schulische Exzellenz, in den Kinder- und Schülerclubs und in den Schulsportclubs). Mit Bedauern muss ich vermelden, dass wir auch dieses Schuljahr mit einem Verlust an Schulklassen und Schulen beginnen werden: 2026-2027 haben wir um 14 schulische Bildungseinheiten weniger im Banater Bergland.“

Das sind in Reschitza die Kindergarten Nr.5 „Pinocchio“ und „Nu mă uita“/„Vergissmeinnicht“, der Kindergarten Nr. 1 in Bokschan, jener im Reschitzaer Vorort Sekul, in Slatina Nera und in Ilova bei Ticvaniu Mare. Geschlossen werden mussten auch die Grundschulen in Slatina Nera, Sat Bătrân bei Alt-Sadowa, im „Uran-Dorf“ Ciudanovița Sat, im Weiler Prisaca unweit Karansebesch, in den Gemeinden Bucoșnița, Ilova und Ersig. Für die Schließung der Schule in Lăpușnicul Mare erwartet man noch die Genehmigung seitens des Ministeriums für Bildung und Forschung. Dort gibt es noch zwei Schüler (für die zwölf Schüler, die es dort noch im vergangenen Schuljahr gab, hatte man die Schule im Simultanunterricht gehalten). Die bevorstehende Schließung steht fest.

Andrerseits gibt es ab diesem Herbst Kindergarten- und Schulkinder aus 18 schulischen Einrichtungen, die nicht in den ihnen am nächsten gelegenen Schul- oder Kindergartenräumen unterrichtet werden können, da die bisher genutzten Räumlichkeiten als „unentsprechend für den Unterricht“ keine Funktionsgenehmigung mehr bekommen haben. Es handelt sich um die Kindergärten in Vărădia und Lupak. In den Kindergärten von Zănogi, Cârnecea, Secășeni, Nermed, Carașova/Kraschowa, Feneș und Jupa hingegen, in den Grundschulen von Petnic, Zănogi, Lăpușnicel, Cârnecea, Secășeni und Feneș, am Lzyeum „Tata Oancea“ in Deutsch-/Montan-Bokschan, am Lzyeum für Kunst und Musik „Sabin Pautza“ in Reschitza sowie im Corpus C des Nationalkollegs „Mircea Eliade“ in Reschitza sind die Renovierungs- und Sanierungsarbeiten noch nicht abgeschlossen, so dass überall dort die Schüler in diesem Schuljahr an anderen Schulen unterrichtet werden müssen. Teils unter improvisierten Bedingungen. Der Abschluss der dort ziemlich spät gestarteten Renovierungsarbeiten sei „für Ende 2027-Anfang 2028“ vorgesehen, meint das Schulin-spektorat … Hingegen gibt es Hoffnung, dass noch in diesem Kalenderjahr die Renovierungen der Schulen in Armeniș, Carașova/Kraschowa, Ticvaniu Mare und in der Streugemeinde Cornereva abgeschlossen und nach den Winterferien die dortigen Schüler ihre erneuerten Schulen beziehen können.

Hinsichtlich der Versorgung mit Schulbüchern hat sich wenig geändert. Neue Schulbücher werden auch in diesem Schuljahr bloß für die Erstklässler gedruckt. Eingetroffen im Banater Bergland und weiterverteilt waren sie zur Stunde der Bekanntgabe des Berichts des Schulinspektorats bereits. Auch sonst seien sämtliche Grund- und Gymnasial-Schulen des Banater Berglands für den Beginn des Schuljahrs mit Schulbüchern bereits versorgt, versicherte Schulinspektor Ioan Moatăr das Präfekturkollegium. Noch erwartete Schulbuchlieferungen würden umgehend weitergeleitet werden an die Zielgruppen.