Schweres Unwetter über dem Banater Bergland

Reschitza – Montagnachmittag gab es über weiten Teilen des westlichen und nördlichen Banater Berglands ein Unwetter mit Gewitter, Sturm und heftigen Regenfällen. Die Feuerwehr des Katastrophenschutzes ISU Semenic musste wiederholt ausrücken, um über die Verkehrsstraßen gestürzte Bäume zu entfernen, die den Verkehr blockierten, und um Häuser, Keller und Wirtschaften leerzupumpen.

Ersten Bekanntmachungen von ISU Semenic zufolge gab es die meisten Probleme mit umgestürzten Bäumen auf der Kreisstraße DJ 586A zwischen Dognatschka und Eisenstein/Ocna de Fier, wo die alten Linden- und Eichenwälder stark in Mitleidenschaft gezogen wurden und mehrere der Baumriesen die Straße blockiert hatten. Etwas weiter südlich, Richtung Orawitza, in der Gemeinde Ticvaniu Mare, mussten mehrere Häuser bzw. Keller von Wohnbauten leergepumpt werden, nachdem ein Wolkenbruch über der Ortschaft niedergegangen war.

Zahlreiche Bäume waren auch auf der waldreichen Strecke zwischen Reschitza – Karansaebesch und der Gemeinde Constantin Daicoviciu/C²v²ran zu entfernen, Aufräumarbeiten, die an manchen Abschnitten bis Dienstagvormittag fortgesetzt werden mussten. Auch in Bokschan musste die Feuerwehr des Katastrophenschutzes anrücken, um Regenwasser aus einer Wohnung abzupumpen. In Bokschan leistete allerdings die freiwillige Feuerwehr die Hauptarbeit, deren schwierigster Eingriff die Entfernung eines Baumes war, der auf eine Gasleitung gestürzt war. Hier arbeitete die Feuerwehr zusammen mit einer Eingreiftruppe von Transgaz. Es konnten keine unkontrollierten Entweichungen von Gas festgestellt werden – die Gasleitung war nicht havariert worden.