Temeswar – Die Stadt Temeswar/Timișoara möchte ein Gebäude auf dem Boulevard des 16. Dezember 1989 Nr. 30 erwerben, um die Infrastruktur für Schulen im Stadtteil Odobescu zu erweitern. Der Kaufpreis für das Gebäude samt Grundstück beläuft sich auf rund 690.000 Euro.
Die Immobilie gehört dem Orden der Notre-Dame-Schwestern in Temeswar, verfügt über eine Fläche von mehr als 1100 Quadratmetern und befindet sich in unmittelbarer Nähe mehrerer Schulen. Nach dem Erwerb soll das Gebäude umfassend modernisiert und anschließend dem Banater Kolleg zur Verfügung gestellt werden. Geplant ist die Einrichtung einer modernen Schulkantine, von der nicht nur die Schülerinnen und Schüler des Banater Nationalkollegs, sondern auch Jugendliche anderer Schulen im Viertel profitieren sollen.
Nach Angaben der Stadtverwaltung ist der Ankauf Teil einer umfassenderen Strategie zum Ausbau der Bildungsinfrastruktur und zur Schaffung zeitgemäßer Lern- und Betreuungsangebote. Der entsprechende Beschlussentwurf wird dem Temeswarer Stadtrat zur Abstimmung vorgelegt.
Des Weiteren plant die Stadtverwaltung auch den Erwerb der sogenannten Containergebäude am Vasile-Pârvan-Boulevard Nr. 5, um das Gebiet als Freizeit- und Erholungszone weiterzuentwickeln. Der entsprechende Beschluss soll ebenfalls dem Stadtrat zur Genehmigung vorgelegt werden.
Zuvor hatte die Stadtverwaltung das rund 1977 Quadratmeter große Grundstück von illegal errichteten Gebäuden, Nebengebäuden und Einfriedungen befreien lassen. Das Grundstück befindet sich im öffentlichen Eigentum der Stadt, die verbliebenen Containergebäude gehören jedoch der Firma Electrometal SA.
Im Rahmen von Verhandlungen wurde der Kaufpreis für die Gebäude auf 255.000 Euro festgelegt. Mit dem Erwerb könnte die Stadt das gesamte Areal in den Urbanen Freizeitkorridor Bega und den geplanten Park am Flussufer integrieren. Geplant sind weitere Grün- und Freizeitflächen nach dem Vorbild der bereits bestehenden Anlagen entlang der Bega. Die Stadtverwaltung möchte damit das öffentliche Freizeitangebot erweitern und das Ufergebiet weiter aufwerten.




