Hermannstadt – Wenn das mögliche Publikum nicht ins Theater geht, dann geht das Theater in die Stadtviertel. Die Hermannstädter Theaterkompagnie BIS eröffnete am gestrigen Donnerstag ihre zweite Spielzeit, in deren Rahmen fünf Stücke insgesamt 16 Mal gezeigt werden. „Die Monologe des Nachbarn“, „Geboren in den 90ern“, „Meine Stadt“, „Es war nur ein Traum“ und „Die Liebe hält eine Woche an“ sind Teil des Programms „BIS Educațional“, welches vom 25. September zum 15. November in den Vierteln Hippodrom, Strand, Drei Eichen/Trei Stejari und Vasile Aaron läuft. Die One-Man-Show „Die Monologe des Nachbarn“ zeigte der Schauspieler Laurențiu Bănescu am gestrigen Donnerstag, ab 20.30 Uhr im Garten der BIS, im Drei-Eichen-Viertel. Weitere zwei Vorstellungen finden ebenfalls am Sitz der Theaterkompagnie in der Straße Ștefan cel Mare Nr. 56 statt. Am 31. August wird um 20.30 Uhr „Geboren in den 90ern“ mit Andrada Grosu, Aneea Opriș und Claudiu Fălămaș gezeigt und am 1. September, ebenfalls um 20.30 Uhr, das Stück „Meine Stadt“ mit Claudiu Fălămaș, Mihai Alexandru, Andrada Grosu und Aneea Opriș.
„Das Projekt habe ich teilweise mit dem Gedanken ins Rollen gebracht, meinen sehr jungen Kollegen eine Chance zu geben, weil sie eine verdienen und sich auch sehr wünschen, vor dem Hermannstädter Publikum aufzutreten. Andererseits wollen wir auch für die Hermannstädter spielen, die nicht in den Cafés, Bars oder den üblichen Theatersälen anzutreffen sind. Heuer werden wir in Gärten, Bibliotheken und Lyzeen spielen“, so Bogdan Sărătean, der Initiator des Projektes. Das komplette Programm kann auf der offiziellen Internetseite des Projektes bei der Adresse <link http: www.bis.respirateatru.ro _blank>www.bis.respirateatru.ro eingesehen werden. Abgesehen von den „Monologen des Nachbarn“ sind alle Vorstellungen eigene Produktionen der Theaterkompagnie BIS. Das Kulturprojekt „Theater im Stadtviertel“ organisiert der Kulturverein BIS mit der finanziellen Unterstützung des Hermannstädter Bürgermeisteramtes über dessen Kulturagenda. Der Eintritt zu allen Vorstellungen ist frei, wobei einige von ihnen für Kinder unter 12 Jahren ungeeignet sind.
