Klausenburg – Am Dienstag und Mittwoch, 10. und 11. November, findet in Klausenburg/Cluj Napoca ein Symposium im „König Ferdinand I.“-Saal der Fakultät für Geschichte und Philosophie (Napoca-Straße 11) der Babeș-Bolyai-Universität statt. Dieses trägt den Titel: „Im Fokus: Nationale Minderheiten. Repressive Politik in Rumänien nach 1956“ („In vizor – minoritățile naționale. Politicile represive în România de după anul 1956“). Im Fokus steht dabei die Neubewertung der Politik des Repressionsapparats im kommunistischen Rumänien im Bezug zur Minderheitenpolitik. Es wird diskutiert, inwiefern diese von den Nachwirkungen der Ungarischen Volksrevolution von 1956 beeinflusst wurde.
Los geht es am Dienstag um 9.30 Uhr. Dann wird es die verschiedensten Vorträge bis zum Abend geben. Am Mittwoch startet das Programm bereits um 9 Uhr und geht ebenfalls bis zum Abend.
Das Institut für Interethnische Beziehungen lädt gemeinsam mit den Mitveranstaltern, der Babeș-Bolyai-Universität (Fakultät für Geschichte und Philosophie – Institut für Internationale Studien und Zeitgeschichte), dem Institut für die Erforschung nationaler Minderheitenfragen, dem Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde und der Hanns-Seidel-Stiftung Rumänien, zu diesem Symposium ein.
Es wird Vorträge unter anderem von Unterstaatssekretär Thomas Șindilariu, der Historikerin Hannelore Baier vom demokratischen Forum der Deutschen in Rumänien (beide reden am Mittwoch von 11.30 bis 13 Uhr) und vielen weiteren Experten geben. Das Symposium wird auf Rumänisch sein und soll künftig auch in einem Sammelband münden.
