Bukarest (ADZ/Mediafax) - Am 1. Oktober wurden die Gehälter für medizinisches Personal um 25 Prozent angehoben, was etwa 200.000 im Gesundheitswesen Angestellten zugute kommt. Dies sind die ersten Beamtengehälter, die noch vor Inkrafttreten des neuen Gehaltsgesetzes erhöht wurden – nach denen einiger hoher Funktionäre, des Präsidenten und des Premierministers.
Die im August getroffene Regierungseilverordnung sieht auch die Anhebung von Zulagen, etwa für Nachtdienst oder Bereitschaftsdienst, vor. Zugleich wurde die Höchstgrenze für das Gehalt für Assistenzärzte um 25 Prozent, von 3100 auf 3875 Lei, angehoben, womit das Stipendium von 670 Lei weiterhin bezogen werden kann. Assistenzärzte sind ab sofort Teil der Kategorie junge Spezialisten im Gesundheitswesen, was ihnen Zugang zu günstigen Mietwohnungen der Nationalen Wohnungsagentur ermöglicht.
Die Gehaltserhöhung im Gesundheitswesen löste jedoch Unzufriedenheit unter den Angestellten im Bildungswesen aus, die Lohnerhöhungen um 20 Prozent ab Dezember forderten, andernfalls wolle man demonstrieren. Die Gewerkschaft hat eine Entscheidung darüber zunächst bis zum 10. Oktober vertagt – bis entschieden ist, wann welche Erhöhung in Kraft tritt.
