Bukarest (ADZ) – Umweltministerin Diana Buzoianu erhebt schwere Vorwürfe gegen die Leitung der Wetterbehörde ANM. Nach Feststellung der Innenrevision des Ministeriums seien Parfums, Luxusunterwäsche und Kosmetik in Summe von mehr als 400.000 Lei mit dienstlichen Bankkarten bezahlt worden. Zudem habe die ANM jahrelang Direktkäufe in Auftrag gegeben, die sich auf mehrere Millionen Lei summieren.
So sei zwischen den Jahren 2023 und 2025 allein für Druckertinte ein Betrag von knapp 1,6 Millionen Lei ausgegeben worden. Im Jahr 2023 seien außerdem Laptops für 850.000 Lei und im Jahr 2024 Möbel für über 1,5 Millionen Lei gekauft worden – die Direktvergaben an nur zwei Kleinfirmen lagen alle über der Schwelle von 270.000 Lei, ab der die Einkäufe ausgeschrieben werden müssten, behauptet Buzoianu, die inzwischen die Staatsanwaltschaft einschaltete und den Rücktritt der Behördenleiterin Elena Mateescu fordert. Die ANM-Chefin bestreitet die Vorwürfe und spricht von einer Kampagne, die ihre Absetzung verfolgt. Sie selbst habe nichts gekauft und keine Materialkäufe veranlasst. Sie selbst habe im Gegenteil die Unregelmäßigkeiten bei der Polizei angezeigt, wehrte sich Mateescu über das Wochenende.
