Bukarest (ADZ) – USR-Chef Dominic Fritz hat sich nach dem Gang der Partei in die Opposition geäußert, dass Reformisten und Nationalliberale weiterhin gemeinsam daran arbeiten wollen, eine Regierung ohne PSD und AUR zu ermöglichen, die echte Reformen umsetzt. Eine Fusion der beiden Parteien schloss Fritz aus. Mit dem PNL-Vorsitzenden Ilie Bolojan arbeite er konstruktiv zusammen. Eine solche Zusammenarbeit halte auch unterschiedliche Meinungen und Auffassungen aus. Zu dem Verhältnis der Partei zu Präsident Nicușor Dan sagte Fritz, es sei nicht mehr das gleiche wie zum Zeitpunkt, an dem man gemeinsam aufgebrochen war. Sehr viele Wähler Dans berichten von ihrer Enttäuschung; sie hätten für eine mutige Reformagenda gestimmt. Nun kontrolliere faktisch die PSD die Macht im Land, ohne über eine echte Mehrheit im Parlament zu verfügen. Das ist für eine überwältigende Mehrheit der Bürger enttäuschend“, sagte Fritz bei einer Pressekonferenz.
Zugleich erklärte er, die USR schließe kein Druckmittel aus, das ihr in der Opposition zur Verfügung stehe. Außerdem werde die Partei keinerlei Absprachen unterstützen, mit denen die PSD versucht, ihren Willen durchzusetzen, sagte Fritz.
