Kontrolle bei Romgaz nach Streit um US-Gas

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Bukarest (ADZ) – Die Weigerung des staatlichen Gaskonzerns Romgaz, teures Flüssiggas aus den USA zu kaufen, hat anscheinend Folgen gehabt, berichtet G4Media. Der damalige Energieminister Bogdan Ivan (PSD) hat im Februar 2026 die Innenrevision des Ressorts auf Romgaz losgelassen. Formell soll die Kontrolle mit Verzögerungen beim Kraftwerkprojekt in Iernut begründet worden sein. Am 11. Februar soll Ivan die Chefs der beiden großen Energiekonzerne Transgaz und Romgaz zu einer Videokonferenz einbestellt haben, um nach Angaben von HotNews erneut Romgaz zum Kauf von Flüssiggas aus den USA drängen. Der Handel sollte über griechische und rumänische Vermittler laufen. Romgaz lehnte dies erneut ab, nachdem der Konzern bereits im Dezember 2025 abgelehnt hatte, da der Kauf dem Staat jährlich Verluste von 50 bis 300 Millionen Euro verursacht hätte. Laut G4Media hatte Ivan auch Präsident Nicușor Dan und Premier Ilie Bolojan gedrängt, ein Regierungsabkommen mit den USA über LNG-Käufe über den Vermittler Nova Gas&Trade abzuschließen.