Patienten zahlen 34 Mrd. Lei aus eigener Tasche

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Bukarest (ADZ) – Die laufenden Gesundheitsausgaben in Rumänien sind 2025 auf rund 128 Milliarden Lei gestiegen. Das waren fast 30 Prozent mehr als 2023 und entsprachen knapp 6,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Wirtschaftsakademie Bukarest (ASE). Pro Einwohner gab das Land erstmals mehr als 1300 Euro für Gesundheit aus. Im EU-Durchschnitt liegt der Anteil der Gesundheitsausgaben am BIP allerdings bei rund zehn Prozent. Bei den Pro-Kopf-Ausgaben bleibt Rumänien laut OECD am Ende der EU.

Außerdem zahlten die Bürger rund 34 Milliarden Lei aus eigener Tasche. Das entsprach mehr als einem Viertel der gesamten Gesundheitsausgaben. Rund 17 Milliarden Lei entfielen auf Medikamente und medizinische Geräte, weitere knapp 13 Milliarden auf Arztbesuche, Untersuchungen, Zahnmedizin und andere ambulante Leistungen.

Insgesamt fließen rund 70 Prozent der Mittel in Krankenhäuser und Medikamente.