Bukarest (ADZ) – Zwei Schiffe haben im Umkreis von Sulina Vorfälle gemeldet. Am Mittwochabend brach auf einem leeren Öltanker aus den Komore-Inseln nahe Sulina in den rumänischen Hoheitsgewässern ein Brand aus. Ein Rettungsschiff wurde zunächst zur Stelle geschickt, kehrte jedoch um, nachdem das Schiff den Brand unter Kontrolle gebracht hatte. Am Donnerstagmorgen wurde dann auf einem Tanker aus San Marino in 14 Seemeilen Entfernung von Sulina ein Brand gemeldet. Von der 12-köpfigen Crew waren zunächst acht Personen vermisst. Der kommissarische Verteidigungsminister Radu Miruță sprach am Mittwoch von einem schwerwiegenden Vorfall, konnte jedoch zumindest für den ersten Vorfall nicht bestätigen, dass es sich um einen Drohnentreffer gehandelt habe. In der Nacht zum Donnerstag wurde auch neben Sulina und später im Umkreis der Schlangeninsel Drohnenalarm gegeben und Flugzeuge stiegen auf.
Nach schweren Vorfällen nahe den bulgarischen Hoheitsgewässern, bei denen ein Schiff versenkt wurde, diskutierten am Mittwoch auch die Staatschefs und die Premierminister Rumäniens und Bulgariens. Bulgarien überlegt, die NATO einzuschalten und Beratungen nach Artikel vier des NATO-Vertrags zu beantragen.
