Das Lugoscher „Bredi“ soll modernisiert werden

Investition soll Schulgebäude energieeffizienter machen

Das „Brediceanu“ in Lugosch ist nach dem Politiker und Rechtsanwalt Coriolan Brediceanu benannt worden. Es besteht seit 1919 als rumänisches Staatslyzeum. Foto: Anca Oprea

Lugosch – Neun Bauunternehmen und Bietergemeinschaften haben Angebote für die Sanierung und Modernisierung von drei Gebäuden des Theoretischen „Coriolan Brediceanu“-Lyzeums (kurz: „Bredi“) in Lugosch/Lugoj, das auch eine Abteilung in deutscher Unterrichtssprache beherbergt, eingereicht. Der geschätzte Auftragswert beläuft sich auf mehr als 17,5 Millionen Lei einschließlich Mehrwertsteuer. Die Finanzierung erfolgt zu einem großen Teil aus nicht rückzahlpflichtigen EU-Mitteln.

Die von der Stadtverwaltung Lugosch ausgeschriebene Baumaßnahme umfasst das Gebäude der Gymnasialklassen, die Sporthalle sowie die Informatiklabore. Ziel ist es, die Energieeffizienz der Gebäude zu verbessern, ihre Bausubstanz zu festigen und zeitgemäße Bedingungen für den Schulunterricht zu schaffen.

Geplant sind unter anderem die Wärmedämmung der Außenwände, der Austausch der Fenster, die Installation von Solaranlagen sowie die Umstellung der Beleuchtung auf energiesparende LED-Technologie. Darüber hinaus sollen die Sanitär- und Heizungsanlagen modernisiert sowie Fassaden und Dächer erneuert werden. Dabei ist vorgesehen, die ursprünglichen architektonischen Elemente der Gebäude zu erhalten beziehungsweise zu restaurieren.

Der geschätzte Wert des Bauauftrags beträgt rund 14,4 Millionen Lei ohne Mehrwertsteuer. Die Arbeiten sind Teil eines umfassenderen Modernisierungsprojekts mit einem Gesamtvolumen von 23,5 Millionen Lei. Davon stammen mehr als 14,8 Millionen Lei aus nicht rückzahlpflichtigen europäischen Fördermitteln im Rahmen des Regionalprogramms West 2021–2027.

Neben den baulichen Maßnahmen ist auch die anschließende Ausstattung der Unterrichtsräume mit modernen Schulmöbeln und IT-Geräten vorgesehen. Die Stadtverwaltung erhofft sich dadurch bessere Lernbedingungen sowie eine deutliche Verringerung des Energieverbrauchs.

Nach Ablauf der Angebotsfrist werden nun die eingereichten Unterlagen geprüft. Anschließend soll das Unternehmen beziehungsweise die Bietergemeinschaft bestimmt werden, das die Sanierungsarbeiten ausführen wird.