Großmaitingen – Mitte September veranstaltete das Ortsforum Großmaitingen/Moftinu Mare seinen Deutschen Kulturabend. Die Veranstaltung bringt jedes Jahr zahlreiche Liebhaber der schwäbischen Kultur und Traditionen zusammen. Auch heuer versammelten sich Mitglieder der deutschen Gemeinschaft aus Großmaitingen und dem gesamten Kreis sowie zahlreiche geladene Gäste zu einem abwechslungsreichen Kulturprogramm.
Zu den Gästen gehörten die Sonnenblumen-Tanzgruppe aus Erdeed/Ardud sowie die Jugendblaskapelle aus Fienen/Foieni. Nach der Begrüßung durch Josef Hölzli, Vorsitzender des DFD Nordsiebenbürgen, Johann Leitner, Vorsitzender des DFD Kreis Sathmar, und Bürgermeister Gheorghe David wurde das Festprogramm eröffnet.
Auf der Bühne sorgten die Jungen Blasmusikanten aus Großmaitingen und Fienen sowie die Sonnenblumen-Tanzgruppe aus Erdeed mit ihren Darbietungen für Unterhaltung. Der Höhepunkt des Abends war jedoch eine besondere Überraschung der Jugendlichen aus Großmaitingen: Für den Deutschen Kulturabend wurde die Jugendtanzgruppe der DJS Gemeinsam neu gegründet.
Nach einer zweijährigen Pause präsentierte sich die Tanzgruppe mit neuen, jüngeren Mitgliedern. Mit ihren Volkstänzen begeisterten die Jugendlichen das Publikum so sehr, dass dieses lautstark eine Zugabe forderte. Schließlich mussten die jungen Tänzerinnen und Tänzer ihren dritten Tanz ein weiteres Mal aufführen.
Andrea Merker, Leiterin der Tanzgruppe, richtete einige Worte an die Anwesenden und würdigte besonders das Engagement der beiden Tänzerinnen, die maßgeblich an der Neugründung beteiligt waren. Auch ein Tanzpaar aus der früheren Gruppe unterstützte die Jugendlichen: Es erklärte sich bereit, gemeinsam mit den neuen Mitgliedern zu proben und beim Kulturabend mit ihnen aufzutreten.
Für die musikalische Unterhaltung und gute Stimmung sorgte anschließend die Petrifelder Band. Bei schwäbischer Musik wurde bis in den Abend hinein getanzt und gefeiert. Der Deutsche Kulturabend in Großmaitingen bot damit nicht nur ein abwechslungsreiches Kulturprogramm, sondern zeigte auch, dass die Pflege der deutschen Traditionen von der jüngeren Generation weitergetragen wird.
