Neumoldowa – Nach mehrmonatiger Beobachtung und Verfolgung hat ein Ordnungsteam, angeführt von einem Staatsanwalt des Stadtgerichts Neumoldowa, vier Männer festgenommen, die der Übertretung der Gesetzgebung im Bereich der Fischerei und des Schutzes der Ressourcen im Bereich der Aquafauna beschuldigt werden. Zudem wird ihnen vorgeworfen, mehrere Verfügungen des Strafgesetzbuchs übertreten zu haben. Im Vorfeld der Verhaftung haben Polizisten der Abteilung 7 ländliche Polizei Neumoldowa, zusammen mit Polizisten der städtischen Polizei der Donaustadt, der Dienststelle für Öffentliche Ordnung, für die Kontrolle des Waffen- und Munitionsbesitzes, der Kriminalpolizei und der Gendarmerie, unterstützt von der Veterinärdirektion und der Nationalagentur für Fischerei und Aquakultur sechs Hausdurchsuchungen bei den unter Verdacht Stehenden vorgenommen.
Die vier (Haupt-)Verdächtigten sind im Alter zwischen 34 und 57 Jahren. Sie befinden sich vorerst in Polizeigewahrsam. Der Hauptvorwurf der Ordnungskräfte und der Staatsanwaltschaft: illegaler Fischfang mit Stromschlag, Vergiftung und Sprengstoff und weiträumige Zerstörung der Aquafauna im Bereich des Donaustausees beim Eisernen Tor I. Zusätzlich wird ihnen illegaler Handel mit illegal gefangenem Fisch, einschließlich unter Schutz stehenden Arten oder während der Schonzeit gefangenem Fisch vorgeworfen.
Nachweisen kann die Staatsanwaltschaft ihnen bisher den illegalen Verkauf von rund 1000 Kilogramm Fisch. Während der Hausdurchsuchungen wurden bei den vier 374 Kilogramm Frischfisch diverser Arten sichergestellt, für welche sie keinerlei Fanggenehmigung vorweisen konnten. Zudem konfiszierte man bei ihnen 5500 Euro, 22.000 Lei, vier Mobiltelefone und ein selbstgebautes Gerät zur Stromschlag-Erzeugung zur Betäubung der Fische.
Im Moment laufen die staatsanwaltlichen Untersuchungen wegen Übertretung des Gesetzes 176/2024 und des Strafgesetzbuchs, betreffs „Zerstörung der lebendigen Aquaressourcen, Fischfang mit Elektroschock, Besitz von Gerätschaften zum illegalen Fischfang, deren Benutzung Flora und Fauna der Unterwasserwelt des Donaustausees zerstören, illegalem Fischen mittels Sprengstoff oder Gift(en) und Narkotika, Schusswaffengebrauch zwecks Tötung von Fischen, Handel mit illegal gefangenem Fisch , aber auch wegen Fischerei in der Schonzeit“.
