Hallo! Das Goethe-Institut stellt sich vor

Tag der offenen Tür am Samstag, 24. Oktober, von 11 bis 21 Uhr

Der Leiter, Markus Huber, vor den denkmalgeschützten Räumlichkeiten des Goethe-Instituts in Bukarest. Fotos: Valentin Brendler

Die „Weiße Villa“ des Goethe-Instituts (links)

Bukarest - Am Samstag, 24. Oktober, von 11 bis 21 Uhr veranstaltet das Bukarester Goethe-Institut einen Tag der offenen Tür. „Die Veranstaltung richtet sich an alle, die die deutsche Sprache und Kultur entdecken oder neu erleben möchten“, so das Institut auf seiner Internetseite. Für diese Interessierten wurde ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt.

An diesem Tag können alle drei Gebäude des Instituts besucht werden. So auch die „Weiße Villa“. Das erste Gebäude, das man sieht, wenn man das Institut an seiner Adresse „Calea Dorobanți 32“ besucht. In der historischen Villa wird es einen Info-Point mit Tombola und einen Workshop mit der Buchillustratorin Patricia Thoma geben, bei dem man einen Traumpullover erstellen kann. Darüber hinaus kann man im Haus auch einen eigenen Button anfertigen.

Noch viel mehr Programm gibt es „im Gebäude der Deutschkurse“, wie es das Institut auf seiner Website beschreibt. Gemeint ist das große, gläserne Bürogebäude nebenan. In diesem befindet sich das Kursbüro im Erdgeschoss und alle Kursräume im 1. Obergeschoss. Dort werden am Tag der offenen Tür vor allem Beratungen zu Deutschkursen angeboten, die außerdem vertieft vorgestellt werden. Von 14 bis 16 Uhr wird dazu aber auch der Film „Mission Ulja Funk“ für die kleineren Besucher ab 9 Jahren gezeigt. Für diese wird zudem eine Spielestation von 11 bis 18 Uhr bereitgestellt. Abseits davon gibt es einen Brezel-Armband-Workshop, die Vorstellung eines Creativ-Labors mit Schwerpunkt auf 3D-Druck und Virtual Reality und einen Theaterworkshop.

Schon jetzt wäre das ein wirklich umfangreiches Programm, aber das ist noch lange nicht alles. Es gibt schließlich noch den Pavillon. Dieser ist – für Menschen, die das erste Mal am Institut sind – etwas versteckt. Man muss erst die „Weiße Villa“ und das Bürogebäude passieren, bis man etwas weiter hinten zum Pavillon kommt. Dies ist kein echter Pavillon, sondern ein kleineres Beton-Glasgebäude. Im Erdgeschoss ist ein Foyer mit Konferenzraum (oft auch als der Pavillon bezeichnet) und im ersten Stock ist die Bibliothek. Und beide Stockwerke haben ein eigenes Programm!

Zuerst zur Bibliothek. Dort gibt es unter anderem eine Ausstellung der „schönsten deutschen Bücher 2026“ und daneben noch einen Buchbasar. Dabei kann man die kleine aber feine Bibliothek schon gut entdecken, für die Kleinen ab 11 Jahren gibt es dafür aber auch eine Rallye. Außerdem wird ein Musikworkshop mit dem Titel „Musik als universelle Sprache“ für Kinder ab 6 Jahren angeboten, so wie der Workshop „Malen mit Blumen, Pflanzen und Gewürzen“ für Kinder ab 8 Jahren. Als wäre das noch nicht genug, organisiert das Institut auch ein Nachhaltigkeits- und KI-Quiz, sowie einige Brettspiele. Gerade für Kinder wird in der Bibliothek also viel geboten.

Währenddessen werden im Pavillon im Erdgeschoss die Hüften geschwungen. Es gibt nämlich gleich mehrere Tanzkurse. Einen für Walzer und Streetdance-Kurse für Kinder und Jugendliche. Außerdem wird ein Kickerturnier ausgetragen. Weil das alles noch nicht genug ist, hat das Institut zudem von 19 bis 20 Uhr ein Jazzkonzert mit der Romanian Youth Jazz Orchestra im Konferenzraum organisiert.

Beim Konzert ist jedoch eine Anmeldung nötig. Für die Teilnahme an den anderen Veranstaltungen ist zumeist keine Anmeldung erforderlich. Für einige Workshops jedoch schon. Alle Informationen zu den Anmeldungen und die genauen Zeiten der unterschiedlichen Programmpunkte sind auf der Website des Bukarester Goethe-Instituts nachzusehen. Der Link lautet: www.goethe.de/ins/ro/de/unt/eng/tof.html#accordion_ toggle_27363702_2. Ansonsten kann man „Bukarester Goethe-Institut“ suchen, die Seite aufrufen, auf Veranstaltungen klicken, dann auf „Tag der offenen Tür“ und abschließend auf das genaue Programm gehen, wo sich die Informationen befinden.

Darüber hinaus sind viele Veranstaltungen mehrsprachig. „Der Tag der offenen Tür  richtet sich sowohl an Menschen, die Deutsch lernen oder bereits Deutsch sprechen, als auch an alle, die mehr über die deutsche Kultur und das Angebot des Goethe-Instituts Bukarest erfahren möchten“, so das Institut.