Internationales Kunstsymposium im Stefan-Jäger-Museum

Hatzfeld – Das Stefan-Jäger-Museum in Hatzfeld/Jimbolia ist vom 11. bis 17. Oktober Gastgeber der 14. Auflage des Internationalen Symposiums für bildende Kunst „Stefan Jäger“. Künstler aus Rumänien, Serbien, dem Irak und Polen kommen dabei zu einer Woche gemeinsamer künstlerischer Arbeit und zum interkulturellen Austausch zusammen.

Veranstaltet wird das Symposium vom Kulturhaus Hatzfeld unter der Koordination von Cristina und Sergiu Petru Dema. Kuratiert wird die diesjährige Auflage von den Temeswarer bildenden Künstlern Costin Brăteanu und Tar Béla.

Nach Angaben der Kuratoren unterstreicht die internationale Beteiligung die Entwicklung des Symposiums zu einem festen Bestandteil des Hatzfelder Kulturlebens. Künstler aus mehreren bedeutenden rumänischen Kulturzentren – darunter Großwardein/Oradea, Temeswar/Timișoara, Bukarest, Jassy/Iași und Klausenburg/Cluj-Napoca – arbeiten gemeinsam mit Gästen aus Serbien, dem Irak und Polen. Eine Woche lang soll sich das Museum in ein Atelier für künstlerisches Schaffen sowie für den Austausch von Ideen und Erfahrungen verwandeln.

Eine besondere Bedeutung erhält die Veranstaltung durch ihren Austragungsort. Das Werk des banatschwäbischen Malers Stefan Jäger (1877–1962), der vor allem durch seine Darstellungen des Lebens, der Menschen und der Traditionen der Banater Schwaben bekannt wurde, bildet dabei den historischen Bezugspunkt. Das Symposium soll eine Verbindung zwischen dem kulturellen Erbe des Banats und zeitgenössischen künstlerischen Ausdrucksformen schaffen.

An der 14. Auflage nehmen Angelica Alexa, Geafar Dia, Elena Ilash, Tar Béla, Ileana Ștefănescu, Sorin Nicodim, Emilija Jancic, Adriana Ilin Tomici, Rita Staszulonok, Vioara Bara, Beti Vervega, Laura Codrina Ioniță und Costin Brăteanu teil.