Reschitza – Auf der Oktobertagung des Kreisrats Karasch-Severin gab Kreisratspräses Silviu Hurduzeu bekannt, dass die bürokratisch-organisatorischen Vorbereitungen in der Westregion soweit gediehen seien, dass jeder der vier Mitglieds-Landeskreise – Arad, Hunedoara, Karasch-Severin und Temesch – mit je zwei Trassen und je zwei Fahrten täglich auf diesen Trassen bedient werden kann. Reschitza werde über Lugosch mit Temeswar und Karansebesch-Ferdinandsberg/Oțelu-Roșu über Hatzeg mit Deva verbunden. Um eine Strecke Richtung Herkulesbad und den Donauengpass (bis eventuell Drobeta Turnu-Severin) einzurichten, wie von mehreren Kreisratsmitgliedern gefordert, fehlten bisher die Busse, die so weite Strecken ohne ein Wiederaufladen der Akkus bewältigen können, sagte Hurduzeu auf Anfrage. Aber in absehbarer Zeit könne/müsse man auch daran denken.
„Auf der Ebene unserer Entwicklungsregion, der vier Landeskreise, gibt es bereits einen Entwicklungsverband für Katastrophenschutz, ADIVEST. Dieser empfing, seit er gegründet wurde, wiederholt finanzielle Ausstattungs-Unterstützungen von der EU. In diesem vorhandenen Rahmen der Assoziierung der vier Landeskreise gilt es, per Satzungsänderung die Möglichkeit zu schaffen, um Anträge zur Unterstützung für den Regional-Verkehr zu stellen. Dazu haben wir im Vorstand entschieden, die Satzung zu ergänzen und eine solche Klausel einzuführen. Mit ihr erreichen wir eine Ausweitung der Tätigkeitspalette um den Bereich regionaler öffentlicher Verkehr. Und wir haben Verständnis gefunden für die Einrichtung von je zwei Trassen pro Verwaltungskreis und deren Ausstattung mit elektrisch angetriebenen Bussen. So kommt es, dass das Banater Bergland mit Temeswar über Lugosch und über Hatzeg mit Deva verbunden wird. im Einklang mit der Reichweite der Busse bei einer Aufladung.“ Soweit Kreisratspräsident Hurduzeu und seine Erklärung für den Kreisrat. Sobald man über Busse mit größerer Verkehrsautonomie verfügen wird, sei auch eine Trasse durch den Donauengpass nach Orschowa und Herkulesbad denkbar, versicherte Hurduzeu. Allerdings steht die Satzungänderung noch nicht.
Die Entscheidung über die Einführung der neuen Personenverkehrsrouten in der Westregion sei mit Absicht nicht über die Kreisräte gelaufen, sondern über den Interessenverband ADIVEST, um unnötige Bürokratie – „unter Umständen eine endlose Serie von Kreisratssitzungen“ – zu vermeiden. Sobald im Verwaltungsrat AGA beim Verband für Interkommunitäre Entwicklung und das Management der Dringlichkeitssituationen – Katastrophenschutz – ADIVEST eine konsensuelle Entscheidung gereift sei, werde diese den vier Kreisräten zur Bekräftigung vorgelegt.
