Stadt-Umland-Bahn rückt näher

Temeswar darf Planungsunterlagen vorbereiten

Temeswar – Temeswar kommt bei der geplanten Stadt-Umland-Bahn einen Schritt voran. Das Verkehrsministerium hat nach Angaben des Bürgermeisteramts eine Partnerschaft zwischen der Stadt und der staatlichen Bahngesellschaft CFR gebilligt. Damit darf die Stadt nun die technischen Unterlagen für das Projekt vorbereiten lassen – zunächst auf eigene Kosten. Der Zug soll später mit Straßenbahnen, Bussen und Trolleybussen der STPT verknüpft werden. Ziel ist eine bessere Verbindung zwischen Temeswar und Orten im Umland, darunter Überland/Giarmata Vii, Ghiroda, Chișoda, Girok/Giroc, Rudicica und Neumoschnitza/Moșnița Nouă.

Eine mögliche Trasse wurde bereits ermittelt. Sie soll im Stadtteil Aeroport beginnen und über bestehende Bahnlinien quer durch Temeswar bis in den Bereich der Shopping City an der Schager Straße/Calea Șagului führen. Von dort soll die Verbindung weiter nach Chișoda, Girok, Rudicica und Neumoschnitza laufen. Anschließend soll sie das Industrie- und Gewerbegebiet an der ehemaligen Busiascher Straße/Calea Buziașului (heute: Calea Stan Vidrighin) erreichen.

Geplant sind bestehende und neue Haltestellen. Genannt werden unter anderem die Oituz-Straße, das Kinderkrankenhaus „Louis Țurcanu“, die Ardealului-Straße im Stadtteil Freidorf und der Bereich der Shopping City an der Schager Straße. Im Süden der Stadt und im Umland sind weitere Stationen in Chișoda, Girok, Rudicica, Neumoschnitza und dem Gewerbegebiet an der Vidrighin-Straße. Zum Projekt gehören auch Parkplätze, Fahrradabstellflächen, Fußgängerzugänge und Anschlüsse an den öffentlichen Nahverkehr. Im Osten der Stadt soll ein intermodaler Knoten entstehen. Dort sind Verbindungen zur Straßenbahntrasse auf der Calea Stan Vidrighin geplant.

Nach Abschluss der Partnerschaft mit der CFR soll das Bürgermeisteramt die technischen Dokumentationen finanzieren. Danach folgen Genehmigungen und weitere Vorbereitungsschritte für die Arbeiten, die in die Zuständigkeit der Stadt fallen. Die Machbarkeitsstudie muss aus dem Lokalhaushalt oder aus anderen Quellen bezahlt werden. Ein Baubeginn ist damit noch nicht verbunden.