Sathmar – Ungarn kommt mit dem Schnellstraßenprojekt M49 in Richtung Sathmar/Satu Mare voran. Der erste Abschnitt zwischen der Autobahn M3 und Ököritófülpös soll noch in diesem Herbst für den Verkehr freigegeben werden. Gleichzeitig hat die ungarische Regierung die Fortsetzung der Bauarbeiten bis zur rumänischen Grenze beschlossen.
Der erste Abschnitt ist 28,2 Kilometer lang und führt über die Gegend von Mátészalka in Richtung Sathmar. Vorgesehen sind zwei Fahrspuren je Richtung, vier höhenfreie Anschlussstellen, fünf Kreisverkehre und 22 weitere Bauwerke. Die Arbeiten werden von Duna Aszfalt Építö Zrt. ausgeführt.
Der zweite Abschnitt soll von Ököritófülpös über Csenger bis zur rumänischen Grenze führen. Er wird 17,6 Kilometer lang sein und ebenfalls zwei Fahrspuren je Richtung erhalten. Geplant sind drei Anschlussstellen, vier Kreisverkehre, elf Bauwerke sowie ein neuer Grenzübergang.
Nach Angaben des ungarischen Verkehrs- und Investitionsministers Dávid Vitézy soll die M49 bis 30. Juni 2029 die rumänische Grenze erreichen. Auf rumänischer Seite wird gleichzeitig an der Verbindung zwischen Sathmar und Oar gearbeitet. Dieser Abschnitt soll voraussichtlich im Frühjahr 2029 fertiggestellt werden.
Damit könnte Sathmar künftig über eine durchgehende Schnellstraßenverbindung an die ungarische Autobahn M3 und das dortige Autobahnnetz angebunden sein.
