Bukarest (ADZ) – Rumänien verzeichnet einen deutlichen Anstieg schwerer Grippeverläufe: In der Woche vom 12. bis 18. Januar sind 20 Menschen an einer bestätigten Grippeinfektion gestorben, womit die Zahl der Todesfälle im laufenden Saisonverlauf auf 40 steigt. Betroffen sind vor allem ältere Menschen, doch auch ein Kind zwischen 5 und 14 Jahren starb an der Krankheit. Besonders viele Grippefälle wurden in Bukarest sowie in den Kreisen Prahova, Cluj und Konstanza registriert. Parallel dazu melden Behörde fast 97.000 Atemwegsinfektionen innerhalb einer Woche, darunter klinische Grippe, akute Infektionen der oberen Atemwege und Lungenentzündungen – ein Plus von über 30 Prozent gegenüber der Vorwoche, aber weiterhin unter dem Vorjahresniveau.
Bis zum 18. Januar wurden landesweit fast 1,3 Millionen Menschen gegen Grippe geimpft. Fachleute betonen, dass die Impfung das Risiko schwerer Krankheitsverläufe und von Todesfällen gerade bei älteren und chronisch kranken Personen deutlich senkt.





