Dan reist verspätet aus Paris zurück

Militärmaschine konnte wegen Wetter nicht abheben

Auf dem Rückflug nach dem Pariser Gipfel wurde die Flugmaschine des rumänischen Präsidenten über dem Schweizer Luftraum von zwei F-18-Fliugzeugen eskortiert – als Zeichen der Anerkennung für die Hilfe Rumäniens nach dem Silvester-Brandunglück in Crans Montana (mit 40 Opfern, darunter ein Rumäne), so Präsident Nicușor Dan (hier in Paris). Rumänien hatte ein Militärflugzeug und eine 19-köpfige Hilfsmannschaft entsandt, um Schwerverletzte aus der Schweiz nach Frankreich auszufliegen. | Foto: Agerpres

Bukarest/Paris (ADZ) – Eine Panne beim Rückflug des Präsidenten aus Paris, wo er am Gipfel der Koalition der Willigen zum Thema Ukraine-Frieden teilnahm, hat die Diskussion um ein Präsidialflugzeug erneut aufgeworfen. Dan konnte aufgrund der Wetterlage mit der C27-Spartan der rumänischen Streitkräfte erst am Mittwoch aus Frankreich aufbrechen – als letzter der Staats- und Regierungschefs der Koalition, die schon am Dienstagabend abreisten. Rumänien brauche angesichts solcher Probleme eine modernere Maschine, da die Spartan vergleichsweise immer länger unterwegs sein müsse und die Passagiere zudem während des Fluges von der Kommunikation abgeschnitten seien, sagte Präsident Nicușor Dan. Das sei nicht nur für die Dienstreisen des Staatschefs wichtig – auch hochrangige Minister würden mit einem solchen Flugzeug reisen, führte er aus. Allerdings sei die Beschaffung eines Flugzeugs nicht für dieses Jahr vorgesehen. Die Äußerungen des Präsidenten bestätigen den Sparkurs in Cotroceni. Wie in sozialen Medien berichtet wurde, habe die Präsidialverwaltung letztes Jahr umgerechnet etwa sechs Millionen Euro weniger ausgegeben als eingeplant.