Donaubargen sinken: Keine Umweltgefahr

Bukarest (ADZ) – Auf der Donau sind am 9. Januar zwei mit Düngemitteln beladene Lastkähne gesunken. Ein Schubleichter mit rund 1100 Tonnen stickstoffbasiertem Dünger sank auf halber Strecke zwischen dem Hafen Zimnicea und dem bulgarischen Hafen Swischtow.  Eine weitere Barge mit Kaliumchlorid ging am selben Tag bei Giurgiu unter. Nach Angaben der Wasserbehörde „Apele Române“ handelte es sich in beiden Fällen um gängige landwirtschaftliche Düngemittel, nicht um industrielle Giftstoffe. Die Hafenbehörden meldeten, dass das Wasserfahrzeug bei Zimnicea zuvor auf eine Sandbank außerhalb der Fahrrinne geraten war und anschließend zu sinken begann. Bei Giurgiu trat eine ähnliche Situation auf. Die Behörden entnahmen Wasserproben, doch wurde nur direkt an der Unglücksstelle eine erhöhte Ammoniumkonzentration gemessen. Diese Verdichtung verdünnte sich nach wenigen Kilometern vollständig. 

Laut Wasserbehörde gebe es bislang keine Hinweise auf Fischsterben oder auf eine Beeinträchtigung der Trinkwasserversorgung.