Energieversorgung lokal wegen Wetter erschwert

Warnung wegen Kältewelle bis Montagmorgen

Energieminister Bogdan Ivan (2.v.r.) erklärte am Donnerstag, dass schon seit Mittwoch über 300 Mannschaften und 900 Spezialisten im Einsatz seien, um schwer erreichbare Haushalte wieder an die Stromversorgung anzuschließen. Anhaltend schwierige Wetterbedingungen behindern die Arbeiten und könnten auch zu neuen Ausfällen führen, so Ivan. | Foto: Agerpres

Bukarest (ADZ) – Schneefälle und kaltes Wetter haben Ende der Woche lokal zu erschwerten Verkehrsbedingungen, verspäteten Zügen, geschlossenen Schulen sowie Unterbrechungen der Stromversorgung geführt. Laut Energieminister Bogdan Ivan (PSD) waren am Donnerstag über 11.000 Haushalte in mehreren Landeskreisen – Alba, Maramuresch, Sălaj, Prahova und Klausenburg/Cluj – ohne Strom, weitere Ausfälle konnten nicht ausgeschlossen werden. Für die kommenden Tage erwartet der Minister auch einen höheren Gasverbrauch, die Gasspeicher seien aber bei rund 70 Prozent der Kapazität weiterhin gut gefüllt. 

Die Wetterbehörde (ANM) hat eine Kältewarnung ausgegeben, die bis Montagmorgen gilt. Im größten Teil des Landes – ausgenommen sind lediglich die südlichen Landeskreise – wird besonders in der Nacht und in den Morgenstunden mit niedrigen Temperaturen unter minus sechs und bis zu minus 18 Grad gerechnet. Am stärksten betroffen seien der Norden der Moldau sowie Ostsiebenbürgen. Warnungen wegen hohen Windgeschwindigkeiten und Schneeverwehungen galten bis Freitagnachmittag, hauptsächlich in Gebirgsregionen.