Bukarest (ADZ) – Präsident Nicușor Dan hat die Entscheidung der EU-Kommission begrüßt, Rumäniens SAFE-Antrag zu genehmigen. Das Geld sei für sicherheitsrelevante Anschaffungen, Projekte und Investitionen vorgesehen, die Rumänien ohnehin geplant habe, im Alleingang jedoch zu deutlich höheren Kosten hätte finanzieren müssen, so Dan.
Rumänien erhält die zweitgrößte Zuteilung unter den EU-Mitgliedstaaten – 16,68 Milliarden Euro. Dies sei eine strategische Chance, Investitionen zur Wiederbelebung der nationalen Rüstungsindustrie zu beschleunigen. Die Mittel würden zur Schaffung gut bezahlter Arbeitsplätze und zur Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur beitragen, so der Präsident.
Auch die Regierung sprach von einem wichtigen Schritt. Erste Auszahlungen sollen im März 2026 erfolgen. Finanziert werden unter anderem Infrastrukturprojekte wie die Autobahnen Pașcani–Suceava–Siret und Pașcani–Iași–Ungheni. Zudem sollen 21 Rüstungsprojekte in den kommenden Monaten zügig vergeben werden, teilte Verteidigungsminister Radu Miruță mit. Das SAFE-Instrument hat ein Volumen von 150 Milliarden Euro und stellt den Mitgliedstaaten günstige Kredite für Investitionen in Verteidigungsfähigkeiten bereit.





