Bukarest (ADZ) – Der Wettbewerbsrat hat gegen Automobile Dacia, Renault und sechs weitere Unternehmen aus der Autoindustrie Geldstrafen von insgesamt rund 32 Millionen Euro verhängt. Die Behörde stellte fest, dass sich die Firmen darauf verständigt hatten, bei der Anwerbung von Fachkräften nicht miteinander zu konkurrieren. Die höchste Strafe traf Automobile Dacia mit umgerechnet rund 16 Millionen Euro.
Nach Angaben des Wettbewerbsrats schlossen die Unternehmen sogenannte „No-Poaching“-Vereinbarungen. Demnach verzichteten sie darauf, Beschäftigte voneinander abzuwerben oder ihnen Stellenangebote zu machen, ohne zuvor die Zustimmung des bisherigen Arbeitgebers einzuholen. Betroffen waren unter anderem Tätigkeiten in der Fahrzeugproduktion sowie in Ingenieur- und Beratungsdiensten. Wettbewerbsratschef Bogdan Chirițoiu sprach vom ersten Fall dieser Art in Rumänien. Solche Absprachen schadeten dem Wettbewerb und schränkten die berufliche Mobilität der Beschäftigten erheblich ein.





