Bukarest (ADZ) – Die Bauarbeiten an der Schnellstraße Suceava-Siret machen nicht an der Landesgrenze Halt: 15 Kilometer sollen in die Ukraine hineingebaut werden. Laut obiectivdesuceava.ro könnte es sich bei den Arbeiten um einen Abschnitt nahe der Grenzübergangsstelle Porubnea handeln, der allerdings bis dato nicht ausgeschrieben worden sei. Ein Auswahlverfahren laufe für zwei Lose im Wert von über vier Milliarden Lei. Hintergrund dieses Projektansatzes ist, dass bei neuen Straßenprojekten auch Vorteile für Nachbarländer nachzuweisen sind, um EU-Mittel aus dem Verteidigungsprogramm SAFE zu erhalten. Im Übrigen sei auch bei der Autobahn A8 deshalb vorgesehen, einen Abschnitt von fünf Kilometern auf dem Gebiet der benachbarten Republik Moldau zu bauen, um die Fördervoraussetzung der grenzüberschreitenden Effekte zu erfüllen, erläutert die staatliche Straßenbaubehörde CNAIR. Das EU-Programm SAFE finanziert Infrastrukturprojekte mit ziviler und militärischer Nutzung.





