Über 30 Millionen Euro für die neue Touristenstraße im Kreis Temesch

Temeswar – Der Temescher Kreisrat hat vier Angebote innerhalb der Ausschreibung für die Modernisierung der DJ 684, der Straße im Osten des Kreises Temesch/Timiș, erhalten. Die Ausschreibung wurde im November in die Wege geleitet. Die Behörden wollen die Strecke, die die DN 68A (Coșava) mit dem Berggebiet Tomești – Luncanii de Jos und weiter mit den Kreisen Karasch-Severin und Hunedoara verbindet, in eine Touristenstraße umwandeln, ähnlich wie die Strecke „Transluncani“ in derselben Gegend.

Die Investition des Kreisrats beläuft sich auf 150 Millionen Lei ohne Mehrwertsteuer, wird aus europäischen Mitteln finanziert und ist in zwei Lose aufgeteilt. Das Projekt ist Teil einer umfassenderen Initiative, die in drei Kreisen durchgeführt wird und deren Gesamtwert auf etwa 90 Millionen Euro geschätzt wird. Es sieht die Modernisierung der Straße, den Bau von Brücken, Parkplätzen und anderen Einrichtungen innerhalb von bis zu 24 Monaten vor.

Vier Bieter haben sich für die Ausschreibung angemeldet, drei für beide Lose und einer für ein einzelnes Los. Die Firma STRABAG und die Konsortien Drumuri Si Poduri Banat S.R.L. (Konsortialführer) – General Trust Arges S.R.L. und Mis Grup (Konsortialführer) – Helping Out S.R.L. haben sich für beide Lose beworben, während die Firma Frasinul nur für Los 2 geboten hat.

Die DJ 684 wird Kreis Temesch mit den benachbarten Kreisen Karasch-Severin und Hunedoara verbinden. 27 der insgesamt 56 Kilometer des gesamten Projekts befinden sich im Kreis Temesch. „Das Projekt ist in vielerlei Hinsicht eine Premiere. Es handelt sich um die größte ADR-Finanzierung für Straßeninfrastruktur für eine Rekordzahl an modernisierten Kilometern. Gleichzeitig ist es die bislang umfangreichste Partnerschaft in der Westregion: drei Kreisräte und vier Bürgermeisterämter“, sagte der Temescher Kreisratsvorsitzende Alfred Simonis im Oktober.

Gemäß den dem Beschaffungsverfahren beigefügten Unterlagen sind die wichtigsten Arbeiten: die Modernisierung der Kreisstraße mit einer Fahrspur pro Richtung, Kreuzungen mit Nebenstraßen und Seitenstraßen, Zufahrten zu Grundstücken, Bushaltestellen, Parkplätzen und die Errichtung von Vorrichtungen zur Sammlung und Ableitung von Regenwasser. Jedes der beiden Lose sieht auch den Bau von jeweils vier Brücken vor.

Die Arbeiten sollen theoretisch innerhalb von maximal 24 Monaten nach Erlass der Verwaltungsanordnung für jedes einzelne Los durchgeführt werden. Die Behörden möchten, dass die Straße anschließend zu einer Touristenattraktion wird.