Klausenburg – Er spielt an der bulgarischen Schwarzmeerküste, hatte seine Weltpremiere im November in Tallinn und ist das Kino-Debüt von Prosa-Schriftstellerin, Drehbuchautorin und Regisseurin Cecilia Ștefănescu: „Un loc sigur“ wird von der Produktions-GmbH Transilvania Film vertrieben, deren Geschicke und Geschäfte Tudor Giurgiu leitet, und bringt eine Synopsis enorm schwierigen Findens von „einem sicheren Platz“ auf die Filmleinwand. Eine Überschrift, die auf das Bedürfnis von Frauen nach ungefährdeter Geborgenheit in Partnerschaftsbeziehungen und Familienalltag anspielt, und von zwei Paaren dargestellt wird, die ihren Sommerurlaub gemeinsam an einem Ferienort und Strand im nördlichen Bulgarien verbringen.
Die Idylle der fünf Personen, wo eines der beiden Paare zu dritt mit seinem Sohn angereist ist, hält nur bis zu jenem Augenblick, als ein zunächst für unbekannt gehaltener Mann hinzustößt und in kurzer Zeit das verletzliche Miteinander beeinträchtigt; es zeigt sich, dass eine der erwachsenen Urlauberinnen ihn aus einer früheren Affäre kennt.
Der Trailer verspricht zwar einen konfliktgeladenen Streifen der Länge von einer Stunde und 42 Minuten, nach Fazit von Black-Nights-Festival-Film-Bestimmerin Elise Jagomägi aus Tallinn aber auch „Entdeckung der Urgründe der Weiblichkeit mit dramatischer Intensität“. Marina Palii, Virgil Aioanei, Emil Măndănac, Alex-Ioan Petre, Bianca Cuculici und Rolando Matsangos führen das Feld der ingesamt 23 Darsteller an. Donnerstag, am 12. März, steht um 17.45 Uhr die Vorpremiere im Arta-Kino Klausenburg/Cluj an, und drei Tage später um 17.30 Uhr im gleichen Filmtheater, dem ältesten in ganz Rumänien, die eigentliche Premiere in Siebenbürgens größter Universitätsstadt.





