Bukarest/Brüssel (ADZ) – Die Europäische Kommission will Rumänien nach den schweren Überschwemmungen vom Mai und Juni 2025 mit 14,3 Millionen Euro aus dem EU-Solidaritätsfonds unterstützen. Insgesamt sollen 144 Millionen Euro an Spanien, Rumänien und Zypern fließen, um diesen Ländern bei der Überwindung von Schäden nach Naturkatastrophen zu helfen.
In Rumänien hatten letztes Jahr tagelange starke Regenfälle dazu geführt, dass das Salzbergwerk Praid schwer beschädigt wurde, nachdem der Fluss Corund die Mine überschwemmte. Auch der Tourismusbetrieb im umliegenden Gebiet kam weitgehend zum Erliegen, da das Bergwerk zu den stark besuchten Reisezielen gehörte.
Den größten Anteil der Hilfen erhält allerdings mit über 120 Millionen Euro Spanien, wo im Sommer 2025 verheerende Waldbrände wüteten. Die Mittel sollen in den Wiederaufbau der Infrastruktur und den Schutz des Kulturerbes fließen.





