Bukarest (ADZ) – Rumänien riskiert im kommenden Jahr, 819 Millionen Euro aus Fonds für den europäischen Grünen Deal zu verlieren. Dies geht aus einem von startupcafe.ro veröffentlichten Arbeitspapier des Ministeriums für EU-Projekte hervor. Konkreter geht es um das Programm für eine gerechte (Klima-)Wende (PTJ), über das Rumänien EU-Gelder aus verschiedenen EU-Finanzierungsrahmen abruft. Durch das PTJ werden Investitionen finanziert, um Regionen wirtschaftlich und sozial unter die Arme zu greifen, in welchen umweltschädliche Industrien geschlossen werden – besonders die Kreise Gorj, Dolj, Prahova, Galați, Mureș und Hunedoara.
Um gegenzusteuern will das Ministerium zwei Investitionsrichtungen anpacken: Für den Ausbau der Wasser- und Abwasserinfrastruktur – Förderung des sicheren Zugangs zu Wasser und der nachhaltigen Wasserbewirtschaftung – sowie für Förderung von bezahlbaren und nachhaltigen Wohnraum, einschließlich Energieeffizienzmaßnahmen und Nutzung erneuerbarer Energiequellen. Zur Umsetzung der zusätzlichen Vorschläge, und um die EU-Fonds nicht zu verlieren, soll das PTJ mit dem Programm für nachhaltige Entwicklung (PDD) zusammengelegt werden.





