Negoiță darf zurück ins Bezirksrathaus

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Bukarest (ADZ) – Das zuständige Gericht hat die Klage des Bürgermeisters Robert Negoiță gegen die Aufsichtsregeln in seinem Strafverfahren aufgehoben – der Sozialdemokrat kann somit die Führung der Verwaltungsgeschäfte im dritten Stadtbezirk von Bukarest wieder aufnehmen. Die Entscheidung ist endgültig.

Die Antikorruptionsbehörde DNA hatte Negoiță am 5. Februar unter Aufsicht gestellt, ihm eine Kaution von 800.000 Lei auferlegt und ihm untersagt, sein Amt als Bürgermeister auszuüben. Die Ermittler werfen ihm vor, mit öffentlichen Geldern eine Straße auf einem Privatgrundstück gebaut zu haben, auf dem sein Bruder Ionuț Negoiță ein Immobilienprojekt entwickelt. 

Auslöser der Ermittlungen war eine Recherche der Plattform Recorder, laut der Negoiță Ressourcen der Bezirksverwaltung genutzt haben soll, um eine asphaltierte Straße zu einem Wohn- und Gewerbekomplex zu bauen. Zudem habe er den Bau und die Asphaltierung von elf Straßen über bestehende Gasleitungen angeordnet und damit die Sicherheit der Anwohner gefährdet.