Bukarest (ADZ) – Das neue Jahr beginnt mit guten Nachrichten für große Unternehmen: Die Mindestumsatzsteuer von heute einem Prozent wird nächstes Jahr halbiert und soll ab 2027 vollständig wegfallen. Wie Finanzminister Alexandru Nazare letzte Woche erklärte, soll diese Maßnahme Entwicklung und Investitionen fördern, die zukünftig für die Neubelebung der Wirtschaft notwendig sind. Die Arbeitgeber begrüßten den Ansatz, zeigten sich aber weniger beeindruckt von den unternehmerfreundlichen Absichten der Regierung, da die oft kritisierte Abgabe auf besondere Bauobjekte erst ab 2027 entfallen soll. Immerhin lobte die Mittelstandsvereinigung CNIPMM die Vereinheitlichung des Steuersatzes für Kleinstunternehmen mit Jahresumsätzen von unter 100.000 Euro auf ein Prozent. Die Mittelständler bemängelten hingegen, dass der Steuerfreibetrag im Einkommen ab Mitte des Jahres von 300 auf 200 Lei zurechtgestutzt wird. Das sei weder für die Beschäftigten noch für die Unternehmen hilfreich, so Verbandschef Florin Jianu. Die vorweihnachtliche Notverordnung sieht zudem Entlastungen für Kommunen vor, die zur Finanzierung der Kosten für Projekte aus dem Wiederaufbau- und Resilienzplan auf einen Sonderfonds zurückgreifen können.





