Bukarest (ADZ) – Erneut hat der Oberste Gerichtshof eine Strafe gegen prominente Straftäter aufgehoben: Diesmal geht es um eine dreijährige Bewährungsstrafe gegen den früheren PSD-Senator Dan [ova. Die Richter gaben seiner außerordentlichen Revision statt und stellten fest, dass die Taten verjährt sind. Die Einziehung von 100.000 Euro bleibt bestehen. Laut Anklage soll Șova zwischen 2011 und 2014 diesen Betrag erhalten haben, um den damaligen Geschäftsführer des Wärmekraftwerks CET Govora zu überzeugen, Rechtsberatungsverträge über monatlich 10.000 Euro zu akzeptieren.
Șova war 2018 in einem aufsehenerregenden Verfahren zunächst zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Nach sechs Monaten kam er frei, nachdem das Verfassungsgericht die Besetzung bestimmter Senate am Obersten Gerichtshof für rechtswidrig erklärt hatte. Der Prozess wurde neu aufgerollt und der Politiker wurde 2021 zu vier Jahren Freiheitsentzug verurteilt. In der Berufung wandelte das Oberste Gericht die Strafe in drei Jahre auf Bewährung um.





