„Odessa-Dreieck“: Allianz für Cybersicherheit

Rumänien, Moldau und Ukraine suchen Schulterschluss

„Odessa-Dreieck“ am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz ins Leben gerufen: Die rumänische Außenministerin Oana Țoiu (rechts) diskutiert mit ihrem ukrainischen Amtskollegen Andrij Sybiha (links gegenüber) und dem moldauischen Außenminister Mihai Popșoi (Mitte) über eine trilaterale Kooperation zum Thema Cyber- und Energiesicherheit. | Foto: MAE

München/Bukarest (ADZ) – Rumänien, Moldau und die Ukraine rücken zum Ausbau ihrer Resilienz enger zusammen: Wie Außenministerin Oana Țoiu (USR) in einer Aussendung mitteilte, haben die drei Nachbarländer am Rande der jüngst gestiegenen Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) beschlossen, in den Bereichen Cyber- sowie Energiesicherheit künftig enger zu kooperieren – die einschlägige Absichtserklärung sei von den Außenministern der drei Staaten bereits unterzeichnet worden, hieß es weiter in der Aussendung des Außenamtes.

Das neue Format trägt den Namen „Odessa-Dreieck“ und schreibt sich vor allem die Festigung der Cybersicherheit in der Region auf die Fahnen – man verfüge sowohl auf Behördenebene als auch privatwirtschaftlich über ausreichend Experten und die nötige Expertise, um gegen Cyberbedrohungen vorgehen zu können, hob Chefdiplomatin Țoiu hervor. Konkret planen die drei Nachbarländer mit ihrer neuen Cyberallianz eine engere Kooperation zwischen dem heimischen Landesdirektorat für Cybersicherheit (DNSC) und den Partnerinstitutionen in Moldau und der Ukraine. Zudem soll auch im Energiebereich auf eine zunehmende regionale Vernetzung gesetzt werden.